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Kategorie : Allgemein

1Okt

Auch die Kanzlerin setzt auf den Flughafen Memmingen

Kurze Wege, unkomplizierte Abfertigung: Was jährlich über eine Million Passagiere am Flughafen Memmingen schätzen, hat nun auch einer der prominentesten Fluggäste des Verkehrsflughafens mit Alpenblick gewürdigt: Bundeskanzlerin Angela Merkel nutzte am Sonntag für ihre Teilnahme am europapolitischen Symposium in Ottobeuren (Unterallgäu) den nahen Airport für die schnelle An- und Abreise mit der Regierungsmaschine. Begrüßt wurde sie vor Ort von Memmingens Oberbürgermeister Manfred Schilder, vom Beiratsvorsitzender der Allgäu Airport GmbH & Co. KG und Landrat a.D. Gebhard Kaiser sowie von Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid. Im Gespräch mit den Verantwortlichen zeigte sie sich sehr interessiert am Memminger Modell der Umwandlung eines Militärflughafens in einen zivilen Airport und würdigte das Engagement der heimischen Wirtschaft als in Deutschland bisher einmaliges Erfolgsmodell.

Quelle: Flughafen Memmingen GmbH

Kompetente Gesprächspartner zur Begrüßung: Der Beiratsratsvorsitzende der Allgäu Airport GmbH & Co. KG und Landrat a.D. Gebhard Kaiser (v.r.), Memmingens Oberbürgermeister Manfred Schilder und Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid erläuterten Angela Merkel das Erfolgsmodell des dritten bayerischen Verkehrsflughafens. (Copyright: Maximilian Mair)

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10Sep

Das neueste Flugziel heißt Tel Aviv

Ab 29. Oktober mit Ryanair von Memmingen nach Israel

In den Anfangsjahren des Flughafen Memmingen war sie schon einmal ein beliebtes Reiseziel, nun kehrt sie wieder zurück auf den Flugplan: Die israelische Metropole Tel Aviv wird ab 29. Oktober zwei Mal pro Woche mit Ryanair von Memmingen angeflogen.

Das stets spannende Reiseland Israel bringt die neue Nonstop-Verbindung von Ryanair nach Tel Aviv allen Fluggästen aus Süddeutschland und den angrenzenden Ländern ein gutes Stück näher. Tel Aviv lockt mit jugendlich-lässigem Ambiente, mit viel Sonne, Strand und Party. Die im Bauhaus-Stil errichtete Weiße Stadt, die weltweit größte Siedlung dieser Art, ist seit 2003 UNESCO-Weltkulturerbe. Das nur eine Fahrtstunde entfernte Jerusalem bietet hingegen ein Kontrastprogramm aus Tradition und Geschichte. Klassische Israel-Rundreisen beinhalten meist die Besichtigung von Jerusalem, Besuche der Geburtskirche und Geburtsgrotte in Bethlehem, sie führen an den See Genezareth und ans Tote Meer.

„Tel Aviv ist ein weiteres Highlight in unserem neuen Winterflugplan“, betont Marcel Schütz, Vertriebsleiter des Flughafen Memmingen. „Es ist das achte neue Ziel, das wir präsentieren können.“ So bietet Ryanair neben Tel Aviv auch Marrakesch, Lemberg, Brindisi, Banja Luka und Edinburgh, Wizz Air fliegt ab Memmingen erstmals nach Pristina im Kosovo und nach Chişinău, Hauptstadt Moldawiens.

Geflogen wird von Memmingen nach Tel Aviv ab 29. Oktober jeweils am Montag und am Freitag. Abflugzeit in Memmingen ist um 6.05 Uhr, Ankunft in Tel Aviv um 11.10 Uhr. Der Rückflug startet um 12 Uhr und erreicht Memmingen um 15.05 Uhr.

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5Sep

Eine Million Passagiere bereits jetzt erreicht

Passagierzahlen legten heuer bereits um 33 Prozent zu

Im letzten Jahr dauerte es bis zum 4. November, nun ist die Hürde bereits zwei Monate früher geschafft: Am heutigen Mittwoch (5.9.) konnte am Flughafen Memmingen der millionste Passagier verzeichnet werden. Alle Zeichen stehen auf Wachstum. In den ersten acht Monaten dieses Jahres stiegen die Fluggast-Zahlen um 33 Prozent.

Am Mittwoch herrschte am Flughafen Memmingen doppelter Grund zur Freude: Vor genau einem Jahr startete Ryanair mit seiner Basis in Memmingen und stationierte ein Flugzeug vor Ort – was wiederum direkte Auswirkungen auf das zweite Ereignis hat: Früher als erwartet wurde die Millionen-Grenze gestern genommen. Denn Bayerns dritter Verkehrsflughafen befindet sich weiterhin im Steigflug und konnte dank neuer Ziele und großer Nachfrage der Fluggäste heuer bereits 33 Prozent zulegen. „Es geht weiter stetig bergauf“, freut sich Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid. „Vor allem unsere beiden großen Partner Ryanair und Wizz Air sorgen mit attraktiven Flugzielen und Preisen für große Nachfrage. Auch unsere Ferienfluggesellschaften wie Fly Egypt, Corendon und Peoples tragen zum Wachstum bei.“ Dies zeigte sich auch während der nun zu Ende gehenden Sommerferien. Rund 230.000 Passagiere sind hier in den letzten sechs Wochen gestartet und gelandet. Ein Plus gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 32 Prozent. „Unser Jahresziel von 1,4 Millionen Passagieren rückt damit in greifbare Nähe“, betont Schmid.

Dazu beitragen wird auch der attraktive Winterflugplan, der Ende Oktober in Kraft tritt. Zu den bereits bestehenden Verbindungen gesellen sich zahlreiche neue Ziele: So bietet Ryanair Marrakesch, Lemberg, Brindisi, Banja Luka und Edinburgh, Wizz Air fliegt ab Memmingen erstmals nach Pristina im Kosovo und nach Chişinău, die Hauptstadt Moldawiens. Zudem steht die Verbindung Memmingen-Moskau wieder fünf Mal pro Woche auf dem Flugplan der russischen Airline Pobeda.

Wer an und über Weihnachten nach und ab Memmingen fliegen möchte, sollte bald buchen. Denn die Nachfrage ist so groß, dass Ryanair und Wizz Air bereits jetzt Zusatzflüge nach Palermo, Porto, Alicante, Malaga und Teneriffa sowie nach Tuzla, Varna, Sibiu, Belgrad und Kiew eingeplant haben. Wer bereits für den kommenden Sommer plant, kann schon jetzt einen Flug nach Antalya (zwei Mal wöchentlich ab April 2019) bei jedem Reisebüro oder direkt bei Corendon buchen.

 

Quelle: Flughafen Memmingen

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21Aug

Bayern beteiligt sich auch an Mehrkosten beim Flughafen-Ausbau

Der Flughafen Memmingen kann mit einer erhöhten Förderung seines Ausbaus durch den Freistaat Bayern rechnen. Am Rande einer CSU-Verkehrskonferenz am Airport signalisierte Ilse Aigner (CSU), Bayerns Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr, am Dienstag eine Aufstockung der Mittel, da sich aufgrund steigender Baukosten der Investitionsbedarf erhöht hat.

Schon im Vorfeld hatte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder den Flughafen Memmingen als „wichtiges Infrastrukturprojekt für ganz Bayern“, bezeichnet. Ebenso wie Söder erklärte Ilse Aigner am Rande der Konferenz bei einem Vorgespräch zum Thema Flughafenausbau, Mehrkosten würden vom Freistaat anteilsmäßig mitgetragen. Bisher war geplant, dass das Land Bayern von den 17,7 Millionen Euro Baukosten 12,2 Millionen übernehmen wird. Mittlerweile wird mit einem Investitionsvolumen von knapp 21 Millionen Euro gerechnet. Die durch Kapazitätsengpässe bei Baufirmen und die anhaltend gute Baukonjunktur hervorgerufene Verzögerung des Baubeginns trägt maßgeblich zu der Kostensteigerung bei. „Die Unterstützung des Freistaats ist ein wichtiges Signal für uns“, betont Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid. „Dafür sind wir sehr dankbar.“

Im Mittelpunkt des geplanten Ausbaus stehen die Sanierung und Verbreiterung (von 30 auf 45 Meter) der Start- und Landebahn, die Erneuerung der Flughafenbefeuerung, die Optimierung des Instrumentenlandesystems sowie eine Erweiterung der Gepäckhalle.

Informationen in Sachen Flughafen-Ausbau aus erster Hand: Airport Geschäftsführer Ralf Schmid (rechts) erläutert  Staatsministerin Ilse Aigner sowie dem CSU-Landtagsabgeordneten Klaus Holetschek (links) und Gebhard Kaiser, Beiratsvorsitzender der Allgäu Airport GmbH & Co. KG, die aktuellen Pläne.

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16Aug

Flughafen Memmingen landet in der Gewinnzone

Der Flughafen Memmingen schreibt schwarze Zahlen und konnte im Geschäftsjahr 2017 erstmals einen Jahresüberschuss erzielen. Verantwortlich dafür sind die ständig steigenden Passagierzahlen und die Entschuldung des Unternehmens.

Mit 1.179.875 Fluggästen und einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 18,37 Prozent erzielte der Flughafen Memmingen 2017 Rekordwerte. Diese wirkten sich auch auf die Bilanz der Flughafen Memmingen GmbH positiv aus. In ihrem ersten Geschäftsjahr erzielte sie Umsatzerlöse in Höhe von 11,6 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss beträgt 111.280 Euro. „Auch in den Jahren zuvor haben wir im laufenden Betrieb schwarze Zahlen erwirtschaftet“, erläutert Geschäftsführer Ralf Schmid. „Doch sie wurden vom Schuldendienst der Anfangsjahre stets aufgezehrt.“ Da der Flughafen im Zuge des erfolgten Umbaus der Unternehmensstruktur und aufgrund des Engagements von Gesellschaftern, Kommunen und Gebietskörperschaften nun schuldenfrei ist, habe sich die Situation positiv verändert. „Wir arbeiten mit Gewinn“, fasst Schmid die Situation zusammen. „Dieses Ergebnis zeigt, dass die durchgeführten Maßnahmen der jüngsten Zeit von Erfolg gekrönt waren“, erklärt auch Thilo Butzbach, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Flughafen Memmingen GmbH. Die Tatsache, dass darüber hinaus auch die anderen neu gebildeten Besitzgesellschaften, die sich vornehmlich um die Liegenschaften des Airports kümmern, mit Gewinn gearbeitet haben, unterstreiche, so Butzbach, „dass der eingeschlagene Weg der richtige ist.“ Dank gebühre zum einen dem engagierten Flughafen-Team, zum anderen Gesellschaftern und neuen Partnern.

Die Flughafen Memmingen GmbH beschäftigte im Jahr 2017 rund 102 Mitarbeiter, deren Tochtergesellschaft ALLgate GmbH, die für die Passagierabfertigung zuständig ist und den Duty Free Shop betreibt, 48 Mitarbeiter. 19 Beschäftigte zählte zuletzt die Firma Losch Airport Service Allgäu GmbH. Die 40-prozentige Flughafen-Tochter kümmert sich um die Abfertigung der Flugzeuge. Zusätzliche Nachfrage erhielt der lokale Arbeitsmarkt durch die Stationierung einer Ryanair-Maschine, die für 35 neue Jobs vor Ort sorgte. Auch bei Polizei, Zoll und den Reisebüros am Airport entstanden neue Stellen. Ebenso bei der Sicherheits-Gesellschaft Memmingen (SGMM), einer Tochter der Münchner Sicherheits-Gesellschaft, die sich um die Fluggastkontrolle kümmert. Bayerns dritter Verkehrsflughafen erwies sich in den elf Jahren seines Bestehens als Job-Maschine. So entstanden rund 1.700 Arbeitsplätze am Airport selbst und auf dem Konversionsgelände bei Drittunternehmen und branchenfremden Betrieben.

Quelle: Flughafen Memmingen

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8Aug

Zweimillionster Wizz Air Passagier empfangen – Neu: ab Oktober nach Pristina

An Geschenken herrschte an diesem Tag (8.8.2018) kein Mangel. Denn Martine Pedersen, als Passagierin an Bord der Maschine von Sibiu nach Memmingen, erhielt zu ihrer Überraschung nach der Landung einen Gutschein für weitere Flüge mit der Fluggesellschaft Wizz Air. Schließlich war die 23-jährige Studentin aus Lochau in Vorarlberg der zweimillionste Fluggast, der mit einer der am schnellsten wachsenden Fluggesellschaften Europas von und nach Memmingen geflogen ist. Aber auch Bayerns dritter Verkehrsflughafen ging nicht leer aus. Schließlich jährte sich der Wizz Air Erstflug ab dem schwäbischen Airport zum neunten Mal.

So hatte Andras Rado, Corporate Communications Manager von Wizz Air, reichlich Geschenke im Gepäck bei seinem Besuch in Memmingen. Der überraschten und glücklichen Martine Pedersen, die in Rumänien Urlaub gemacht hat, überreichte er einen Gutschein für weitere Flüge mit der führenden Low Cost Airline in Zentral- und Osteuropa. „Es freut uns außerordentlich, diesen Meilenstein gemeinsam mit unseren deutschen Kunden zu feiern“, betonte er. In den vergangenen neun Jahren habe man mit großem Erfolg zwei Millionen Passagiere von und nach Memmingen befördert. Ihnen habe man die Möglichkeit gegeben, zahlreiche europäische Städte zu entdecken. Andras Rado: „Wir bedanken uns bei jedem einzelnen unserer treuen deutschen Passagiere, dass er Wizz gewählt hat und freuen uns, viele weitere an Bord begrüßen zu dürfen.“ Seit Jahren verzeichnet die Airline, die in Deutschland elf Flughäfen anfliegt, ein rasantes Wachstum. In diesem Monat wuchs die Flotte auf 104 Flugzeuge an. Das Streckennetz umfasst mittlerweile 44 Länder. Allein in diesem Jahr hat Wizz Air bereits 125 neue Strecken mit mehr als 700 zusätzlichen Flügen pro Woche eröffnet. In den letzten 14 Jahren reisten mehr als 155 Millionen Passagiere mit der Airline durch Europa und darüber hinaus.

„Wizz Air und der Flughafen Memmingen – das ist eine absolute Erfolgsgeschichte“, freut sich auch Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. Denn fast auf den Tag genau, am 7. August 2009, startete erstmals eine Maschine der in Ungarn und der Schweiz ansässigen Airline von Memmingen nach Kiew. „Damals konnten wir noch nicht ahnen“, so Schmid, „dass sich daraus eine so erfolgreiche Zusammenarbeit entwickeln würde.“ Denn dank Wizz Air, die Jahr für Jahr neue Strecken anbot, entwickelte sich der Flughafen Memmingen zu einer maßgeblichen Drehscheibe für Ost-Europa-Flüge in Süddeutschland. „Wer heute preiswert, nonstop und zuverlässig ein Ziel in Ost-Europa erreichen will, der kommt an Memmingen nicht vorbei.“

Neue Strecke nach Pristina

Auch für Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid hatte Wizz Air Sprecher Andras Rado ein Präsent dabei: Eine neue Flugverbindung von Memmingen nach Pristina, der Hauptstadt des Kosovo. Ab 30. Oktober geht es am Dienstag, Donnerstag und Samstag von Memmingen in das politische und wirtschaftliche Zentrum des Landes. Tickets ab 19,99 Euro sind bereits buchbar. Insgesamt kann man nun bei Wizz Air unter 16 osteuropäischen Zielen auswählen, die mehrfach pro Woche ab Memmingen nonstop erreichbar sind. „Die Erfolgsgeschichte Wizz Air und Memmingen“, da sind sich Ralf Schmid und Andras Rado sicher, „geht weiter!“

Weitere Informationen unter www.wizzair.com.

Blumen für den zweimillionsten Fluggast: Wizz Air Sprecher Andras Rado (rechts) und Flughafen Vertriebsleiter Marcel Schütz begrüßten die Studentin Martine Pedersen aus Lochau in Vorarlberg.

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27Jul

Am Flughafen Memmingen beginnt der Ausbau – der erste Spatenstich erfolgt im September

Im September werden die Flughafenverantwortlichen und einige Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft ungewohnte Gerätschaften in die Hand nehmen. Am Flughafen Memmingen werden sie nämlich zu Schaufel und Helm greifen und den ersten Spatenstich für den bereits seit längerem geplanten Ausbau des Airports vornehmen, der im Jahr 2020 komplett abgeschlossen sein soll.

„Wer jetzt baut, braucht gute Nerven“, sagt Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid und spricht damit manchem privaten Bauherrn aus der Seele. Kapazitätsengpässe bei Baufirmen sorgten auch dafür, dass es beim Thema Flughafen-Ausbau nun zu einer leichten Verspätung kam. „Aufgrund der vollen Auftragsbücher und unserer Absicht, die Arbeiten während des laufenden Flugbetriebs durchzuführen, wurden wir mehrfach um Fristverlängerung bei den Angeboten gebeten“, erläutert Schmid. Das Projekt musste zudem europaweit ausgeschrieben werden, was obendrein erhebliche Zeit in Anspruch nahm. Trotz allem liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren.

Bis Mitte August soll nun die Vergabe der Tiefbau- und Elektrotechnik-Arbeiten erfolgen, so dass das Projekt im September mit dem symbolischen ersten Spatenstich offiziell gestartet werden kann. „Zunächst handelt es sich um vorbereitende Maßnahmen im Tiefbau und bei der Elektrotechnik“, erläutert Schmid. „Sie werden rund zwei Monate in Anspruch nehmen, ohne den laufenden Flugverkehr zu tangieren.“ Da dann der Winter naht, sollen Sanierung und Verbreiterung (von 30 auf 45 Meter) der Start- und Landebahn im Frühjahr 2019 beginnen. Dabei werden rund 70.000 Tonnen Asphaltmischgut verarbeitet. Darüber hinaus wird auch in die Erneuerung des Instrumentenlandesystems investiert. Außerdem wird die Gepäckhalle erweitert. Auch die Vergrößerung der Vorfeldflächen und der Neubau eines Regenrückhaltebeckens stehen 2019 auf der Agenda, so dass mit einem Abschluss der gesamten Arbeiten im Jahr 2020 zu rechnen ist.

Die zeitliche Verzögerung und allgemein steigende Baukosten lassen auch das Budget des Flughafens nicht unberührt. Eingeplant sind zurzeit 17,7 Millionen Euro, von denen der Freistaat Bayern 12,2 Millionen übernehmen wird. „Wir achten streng darauf“, so Schmid, „dass unsere Budgetsteigerung unter 20 Prozent bleibt.“ Zusätzliche Kostensteigerungen rühren auch aus neuen und vorher unbekannten Auflagen her. So erfordert die im letzten Jahr erfolgte Zertifizierung des Airports durch die European Aviation Safety Agency (EASA), die dem Flughafen bescheinigt, alle EU-rechtlichen Anforderungen zu erfüllen, zahlreiche Detaillösungen. Bis zu 3.500 Kriterien aus den Bereichen Infrastruktur, Betrieb und Organisation wurden im Rahmen des umfangreichen Zertifizierungsprozesses durchleuchtet. „Da stößt man immer wieder auf Dinge, die nachgebessert oder verändert werden müssen“, berichtet Ralf Schmid, „und das kostet zusätzlich Zeit und Geld.“

Quelle: Flughafen Memmingen

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9Jul

Flughafen Memmingen wächst weiter zweistellig

31,47 Prozent mehr Passagiere im ersten Halbjahr

Über 30 Prozent mehr Passagiere im ersten Halbjahr 2018! Der Flughafen Memmingen wächst weiter zweistellig. Dafür sorgen neue Flüge und eine erneut gestiegene Auslastung der Maschinen. Auch für das zweite Halbjahr rechnen die Verantwortlichen mit einem weiteren Plus.

681.177 Passagiere zählte der Flughafen Memmingen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 518.138 Passagieren einem Plus von 31,47 Prozent. „Fast ein Drittel mehr Passagiere, das ist ein gewaltiger Sprung“, erklärt Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid. „Dahinter stecken eine großartige Leistung unseres gesamten Teams und die Tatsache, dass unser Angebot sehr gut ankommt.“ Es erweiterte sich mit Burgas, Zadar, Athen und Kattowitz um vier neue Strecken. Nochmals deutlich gesteigert hat sich die ohnedies hohe Auslastung der Maschinen, die im Durchschnitt zu 86,58 Prozent oder mit 160 Passagieren pro Flug sehr gut besetzt waren. „Je besser das Flugzeug ausgelastet ist, desto geringer die Emission pro Passagier und Flug“, betont Schmid auch den Umweltaspekt dieser erfreulich hohen Zahl.

Viele Passagiere in den Maschinen bedeuten freilich auch große Nachfrage am Boden. So gab es im ersten Halbjahr erstmals Spitzentage mit 7.000 Passagieren. Im letzten Jahr waren es noch 5.000. Die Passagierzahlen könnten noch höher sein, wäre es nicht aufgrund von Lotsenstreiks und Kapazitätsengpässen bei der Flugsicherung zu Annullierung von Flügen gekommen.

Auch für das zweite Halbjahr 2018 rechnen die Verantwortlichen mit einem weiteren Zuwachs. Insgesamt hält Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid im Jahr 2018 1,4 Millionen Passagiere für wahrscheinlich. „Vor allem der nächste Winterflugplan verspricht weitere attraktive neue Ziele,“ betont er. So geht es schon bald nach Marrakesch, nach Brindisi und Edinburgh. In Ost-Europa stehen bereits Lemberg, Banja Luka und Chişinău, die Hauptstadt der Republik Moldau, auf dem nächsten Flugplan. In Kürze startet auch der Ferienflieger nach Antalya, der ägyptische Badeort Hurghada wird seit letzter Woche angeflogen. Die Top Destinationen mit den meisten Passagieren sind aktuell London, Sofia, Kiew und Palma de Mallorca.

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6Jul

120 Arbeitsplätze landen auf dem Flughafen Memmingen

Kabinen-Ausstatter ACM plant Umzug und Neubau

1.700 Arbeitsplätze sind in den letzten elf Jahren am Flughafen Memmingen und dem Gelände des ehemaligen Fliegerhorsts entstanden. Schon bald könnten weitere 120 hinkommen. Denn die ACM Aircraft Cabin Modification GmbH, ein Spezialist für das Kabinen-Interieur von Flugzeugen und Hubschraubern, plant, seinen Standort aufs Flughafengelände zu verlegen. Und: Die Zeichen stehen auf Wachstum, die Zahl der Arbeitsplätze wird sich von bisher 120 weiter erhöhen.

Eine erste Absichtserklärung ist bereits unterschrieben. „Nun werden die Details geprüft und dann die Kaufverträge mit der Allgäu Airport GmbH & Co. KG unterzeichnet“, berichtet Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid. Geplant ist der Kauf von 15.000 Quadratmetern Land auf dem Flughafengelände, auf dem eine neue Halle und die Firmenzentrale entstehen sollen. Für das Unternehmen, so betont dessen Geschäftsführer Roger Hohl, bringe der neue Standort den unschätzbaren Vorteil, dass Flugzeuge und Helikopter direkt von der Start- und Landebahn in die Halle rollen und später wieder auf demselben Weg die Heimreise antreten können.  Vom exklusiven Privatjet bis zum Verkehrsflugzeug großer Airlines – das noch in Memmingen ansässige Unternehmen verfügt über einen internationalen Kundenstamm, großes Know-how und eine umfassende Produktpalette für das Innenleben von Flugzeugen. Fest stehe, so Geschäftsführer Hohl, „dass wir unseren gesamten Standort an den Flughafen verlegen und dort kräftig wachsen werden.“ Dafür werde man vor Ort mehrere Millionen Euro investieren, somit ein klares Bekenntnis zur Region ablegen und weitere neue qualifizierte Arbeitsplätze schaffen. „Gerade für flugaffines Gewerbe ist der Flughafen Memmingen ein idealer Standort“, betont dessen Geschäftsführer Ralf Schmid. „Ein Unternehmen wie ACM ist dafür der ideale Partner, über dessen Entscheidung wir uns sehr freuen.“

Quelle: Flughafen Memmingen GmbH

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5Jul

Memmingen-Moldawien neu ab 15. Dezember

Wizz Air fliegt zwei Mal wöchentlich nach Chişinău

Wer aus Süddeutschland nach Ost-Europa fliegen möchte, ist am Flughafen Memmingen stets an der richtigen Adresse. Denn zurzeit verfügt Bayerns dritter Verkehrsflughafen über 21 osteuropäische Flugziele. Mitte Dezember kommt ein weiteres hinzu: Chişinău, die Hauptstadt der Republik Moldau, auf Deutsch auch Moldawien genannt.

Mit rund 530.000 Einwohnern ist Moldawiens Kapitale gleichzeitig die bevölkerungsreichste Stadt des Landes. Sie gilt als wichtiger Wirtschaftsstandort und Zentrum der Lebensmittelindustrie. Außerdem ist sie Universitätsstadt und Kulturzentrum. Der internationale Flughafen Chişinău befindet sich 15 Kilometer südlich vom Stadtzentrum. Ab 15. Dezember wird Wizz Air zwei Mal pro Woche – am Dienstag und am Samstag – Memmingen mit Moldawien verbinden. „Die vielfältigen Beziehungen zwischen Ost-Europa und Süddeutschland bekommen damit eine weitere Nonstop-Strecke“, erläutert Flughafen Verkaufsleiter Marcel Schütz. „Unsere Osteuropa-Flüge werden oft von jungen Leuten genutzt, die in Ost und West viel Neues erfahren.“ Touristisch gesehen gebe es in Moldawien noch viel zu entdecken.

Die Republik Moldau grenzt im Westen an den EU-Staat Rumänien. Im Norden, Osten und Süden wird sie von der Ukraine umschlossen. Als eigenständiger Staat existiert die Republik Moldau erst seit 1991, als sich die Moldauische SSR während der Auflösung der Sowjetunion für unabhängig erklärte. Das Territorium gehörte ab 1812 zum Russischen Kaiserreich, nach dem Ersten Weltkrieg großteils zu Rumänien, nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem Chişinău fast vollständig zerstört wurde, zur Sowjetunion. Tickets sind bereits erhältlich.

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