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Category : Allgemein

17Okt
AdobeStock_288472263_kleinAb März nach Armenien

Ab März nach Armenien

Der Flughafen Memmingen macht seinem Ruf als Osteuropa-Experte erneut alle Ehre. Ab Ende März 2020 kommt ein neues Ziel in dieser Region hinzu: Gyumri in Armenien.

Die Stadt nahe der türkischen Grenze, mit 130.000 Einwohnern die zweitgrößte des Landes, wird künftig von Ryanair ab Memmingen zwei Mal pro Woche am Montag und am Freitag angeflogen. Der Startschuss erfolgt am 30. März 2020. Der Staat im Kaukasus liegt im Bergland zwischen Georgien, Aserbaidschan, dem Iran und der Türkei. Der internationale Shirak Airport liegt fünf Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Armenien ist Heimat mehrerer UNESCO Weltkulturerbe-Stätten wie den Klöstern Haghpat und Sanahin, der archäologischen Fundstätte von Zvartnots sowie dem Kloster von Geghard im Oberen Azat-Tal. Der Sewansee, der zu den größten Gebirgsseen weltweit zählt, ist ein beliebtes Touristenziel im Sommer. „Touristisch gesehen ist das Land noch ein echter Geheimtipp“, erklärt Flughafen Vertriebsleiter Marcel Schütz. „Armenien ergänzt unser Osteuropa-Portfolio hervorragend.“ Memmingen werde für das Land und seine jungen Menschen eine wichtige Drehscheibe, um Süddeutschland und die angrenzenden Nachbarländer zu erkunden.

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Quelle: Flughafen Memmingen

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14Okt
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14 Tage in vier Minuten

Video-Dokumentation zeigt Ausbau der Start- und Landebahn am Flughafen Memmingen

Es waren intensive 14 Tage. Am Flughafen Memmingen ruhte der Flugverkehr – und dennoch herrschte reges Treiben auf der Start- und Landebahn. Ihre Verbreiterung im Rahmen einer minutiös geplanten Aktion in gerade mal zwei Wochen zeigt nun eine neue Video-Dokumentation.

In eindrucksvollen Bildern hat die in Bad Wörishofen ansässige Produktionsfirma Allgäu Drones den Kraftakt festgehalten. Statements der Verantwortlichen erläutern das Projekt. Insbesondere spektakuläre Luftaufnahmen verdeutlichen das Ausmaß der Bauarbeiten, bei denen unter anderem rund 70.000 Tonnen Asphalt eingebaut wurden. „Die Dokumentation ist auch ein Zeichen der Anerkennung einer großartigen Mannschaftsleistung, die hier von den rund 300 Mitarbeitern aller beteiligter Firmen und des Flughafens erbracht wurde“, betont Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. Die Verbreiterung der 2.981 Meter langen Start- und Landebahn von 30 auf 45 Meter und der parallel dazu erfolgte Ausbau des Instrumentenlandesystems haben dank der professionellen Vorbereitung und der engagierten Umsetzung bestens geklappt. Die von der ausführenden Baufirma Kutter und der Flughafen Memmingen GmbH in Auftrag gegebene vierminütige Dokumentation und eine Bildergalerie mit Aufnahmen vom Ausbau sind ab sofort unter https://flymemmingen.de/der-flughafen-hat-eine-neue-piste jederzeit einsehbar.

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1Okt
Bild_MarkierungSouveräne Punktlandung – Flugbetrieb hat wieder begonnen

Souveräne Punktlandung – Flugbetrieb hat wieder begonnen

Um sechs Uhr war es soweit: Pünktlich hob an diesem Dienstagmorgen der Ryanair-Flug 5174 nach Banja Luka am Flughafen Memmingen ab. Dem ersten Start nach der zweiwöchigen Schließung folgte nur Minuten später Flug 2409 nach Alicante. „Wir sind wieder in Betrieb und haben eine souveräne Punktlandung absolviert“, informierte Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. Die zweiwöchige Pause wurde, so sein Fazit, optimal genutzt. Erstmals starteten die beiden Maschinen auf der nunmehr von 30 auf 45 Meter verbreiterten Start- und Landebahn.

„Es war ein Kraftakt, aber es war die richtige Entscheidung“, bilanziert Schmid nach den umfangreichsten Umbauarbeiten in der Geschichte des Flughafen Memmingen. „Ich kann der gesamten Mannschaft nur ein ganz großes Kompliment und ein herzliches Dankeschön aussprechen“, hob der Airport Geschäftsführer hervor. Das minutiös geplante Vorhaben, die komplette Start- und Landebahn zu verbreitern und zu erneuern sowie den Ausbau des Instrumentenlandesystems vorzubereiten, klappte wie am Schnürchen. „Am Ende waren wir unserer Zeit voraus, so dass keinerlei Hektik aufkam.“ Zudem blieb man nicht nur im Zeit-, sondern auch im Kostenrahmen.
Nach dem Abschluss der Asphaltierung wurde mit dem Einbau der neuen LED-Befeuerung begonnen und wurden die finalen Markierungsarbeiten auf der neuen Piste durchgeführt. Um wieder als Flughafen an den Start gehen zu können, musste am Montag noch ein sogenanntes Cleaning-Verfahren durchlaufen werden. Rund 200 Mitarbeiter von Polizei und Luftamt Südbayern durchkämmten das Gelände und die Gebäude des Flughafens. Nach einer Abnahme durch das Luftamt wurden die Sicherheitsbereiche des Airports, die während der Bauarbeiten temporär umgewidmet wurden, wieder als „Sensibler Teil des Sicherheitsbereiches“ freigegeben. Am Montagabend landeten bereits die beiden in Memmingen stationierten Ryanair-Maschinen.

Weitere Arbeiten, die aus logistischen und technischen Gründen nicht während der zweiwöchigen Pause durchgeführt werden konnten, erfolgen nun in der Nacht. So soll bis Mitte November die Befeuerung der Mittellinie und der Aufsetzzonen der Start- und Landebahn neu installiert werden. Im Einsatz waren während der vergangenen beiden Wochen rund 300 Beschäftigte. Erfreulich ist auch, dass es während der Arbeiten zu keinerlei Unfällen kam. Insgesamt wurden rund 57.000 Tonnen Asphalt auf einer Fläche von 165.000 Quadratmetern eingebaut. Rund 100 Lkw waren im Rahmen dieses Großeinsatzes vor Ort unterwegs. „Wir bedanken uns sehr herzlich bei den Bewohnern der Gemeinden Memmingerberg, Hawangen und Ungerhausen für ihr Verständnis für das erhöhte Lkw-Verkehrsaufkommen“, betonte Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid.

Zu den nächsten Baumaßnahmen zählt die Erweiterung der Gepäckhalle östlich des Terminals mit einer Grundfläche von rund 2.100 m². Sie beginnt je nach Witterung im Dezember. Mit der Fertigstellung wird Mitte nächsten Jahres gerechnet. Im kommenden Jahr wird das neue Instrumentenlandesystem für die Anflugrichtung 06 installiert und kann nach Festlegung der An- und Abflugrouten Ende 2020 in Betrieb gehen. Der Bau eines Eidechsenhabitats auf dem Südgelände ist bereits erfolgt. Mit einem Abschluss der gesamten Arbeiten ist im Jahr 2021 zu rechnen.

Bis jetzt wurden Aufträge im Wert von rund 20 Millionen Euro vergeben. Der Freistaat Bayern fördert das Projekt mit 14,5 Millionen Euro. Das weitere Kapital wurde durch die privaten Gesellschafter in Form von Eigenkapital aufgebracht. In den kommenden drei Jahren werden bei weiteren Projekten noch einmal rund 5,5 Millionen Euro investiert.

Ein Erfolg auf ganzer Linie: Zum Abschluss der zweiwöchigen Ausbauarbeiten am Flughafen Memmingen erfolgte die Markierung der Start- und Landebahn.

 

 

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24Sep
defaultHalbzeit der Ausbauarbeiten

Halbzeit der Ausbauarbeiten

Zufriedene Gesichter am Flughafen: Während der Flugbetrieb ruht, liegen die Bautrupps gut im Rennen. Die Verantwortlichen ziehen eine positive Halbzeitbilanz der Ausbauarbeiten der Start- und Landebahn.

„Wir sind voll im Plan“, berichtete Airport Geschäftsführer Ralf Schmid am heutigen Dienstag (24.9.) vor Ort. Die Halbzeitbilanz der Bauarbeiten sei überaus positiv. „Die Mannschaft hat in der letzten Woche einen tollen Job gemacht“, erklärte Schmid. Auch begünstigt durch das gute Wetter seien die Arbeiten in manchen Bereichen sogar weiter gediehen, als dies der detaillierte Plan vorsah. Auch das letzte Wochenende wurde genützt, so dass die erste Tragschicht der Start- und Landebahn bereits komplett asphaltiert werden konnte. Die sogenannte Deckschicht wird nun seit Dienstagfrüh um 4.30 Uhr in einer 20-stündigen Aktion komplett aufgetragen. Dabei sind auf einer Breite von 45 Metern sechs Fertiger und zwölf Walzen im Einsatz. „Danach können wir sogar auf die Nachtschicht verzichten“, berichtete Peter Groll, Geschäftsführer der ausführenden Firma Kutter. Den Abschluss wird dann die neue Markierung der Piste bilden.

Sollten keine unvorhergesehenen Zwischenfälle eintreten, kann der Flughafen Memmingen in der kommenden Woche am Dienstag, 1. Oktober, wieder wie geplant seinen Dienst aufnehmen. Bereits am Vorabend wird die erste Ryanair-Maschine an ihrer Basis Memmingen landen. Die ersten Flüge gehen dann am Dienstagmorgen nach Alicante und Banja Luka.

Die noch aus der militärischen Nutzung stammende, 2.981 Meter lange Start- und Landebahn wird dann in der neuen Breite von 45 Metern genutzt werden können und internationalen und europäischen Standards entsprechen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Flughafen Memmingen

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17Sep
170919_Start_Ausbau_Landebahn_MemmingenNun rollen die Baumaschinen

Nun rollen die Baumaschinen

Am Flughafen Memmingen hat heute (17.9.) die heiße Phase des Ausbaus begonnen. Bis zum 30. September ruht der Flugverkehr, da in dieser Zeit die Start- und Landebahn verbreitert und erneuert wird. Zum Auftakt informierten Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid und Peter Groll, Geschäftsführer der ausführenden Baufirma Kutter, vor Ort.

Seit Februar arbeiten die Verantwortlichen auf diesen Tag hin. „Wir haben dieses Zeitfenster gewählt, um im Rahmen einer konzertierten Aktion das Herzstück unseres Ausbaus bewältigen zu können“, berichtet Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. Die noch aus der militärischen Nutzung stammende, 2.981 Meter lange Start- und Landebahn wird von 30 auf 45 Meter verbreitert, um künftig internationalen und europäischen Standards zu entsprechen. Parallel dazu wird auch das Instrumentenlandesystem ausgebaut. Folgerichtig werden neben den anstehenden Asphaltierungs- zudem Elektroarbeiten durchgeführt. So wurden bereits am Tag eins der Schließung die Befeuerung demontiert und neue Kabelzüge für die neue Beleuchtung installiert.

„Wir arbeiten nach einem genau festgelegten Plan Tag und Nacht“, erläutert Kutter-Geschäftsführer Peter Groll. So werde in Nachtschichten Asphalt und Beton abgefräst. Bei Tag heißt es dann, die neuen verbreiterten Teilstücke sowie die sogenannten Schultern der Start- und Landebahn zu asphaltieren. Zudem werden in der ersten Arbeitswoche die Vorarbeiten für eine neue Fernwärmeleitung durchgeführt, welche später von Nord nach Süd verlaufen wird, um das südliche Flughafengelände mit Fernwärme zu versorgen. „In der zweiten Woche“, so Peter Groll, „steht die Deckschicht der Start- und Landebahn im Mittelpunkt.“ Auf einer Breite von 45 Metern und einer Länge von 2,0 Kilometern wird mit sechs Fertigern und zwölf Walzen ein Feinbelag aufgebracht. Später werden die Schultern neben der Start- und Landebahn auf je 7,5 m Breite und auf einer Länge von 3,0 Kilometern auf der gesamten Fläche angeglichen und der neue Asphalt 24 Stunden lang gekühlt. Den Abschluss bilden der Einbau der Befeuerung, weitere Elektro- sowie die finalen Markierungsarbeiten auf der neuen Piste, die dann pünktlich am 1. Oktober wieder in Betrieb gehen soll.

Im Einsatz sind rund 300 Beschäftigte, aufgeteilt in sechs Asphaltkolonnen, acht Tiefbauteams und sechs Fräskolonnen. Zudem sind sechs Elektrotrupps sowie Wachpersonal und die Mitarbeiter der Flughafen Feuerwehr im Einsatz. Rund 100 Lkw werden im Rahmen dieses Großeinsatzes vor Ort unterwegs sein. Während der Baumaßnahmen könne es, so Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid, in den Bereichen der Gemeinden Memmingerberg, Hawangen und Ungerhausen zu einem erhöhten Lkw-Verkehrsaufkommen kommen. „Wir und die beteiligten Firmen versuchen auf jeden Fall, die Belastungen so gering wie möglich zu halten und entschuldigen uns schon jetzt für etwaige Unannehmlichkeiten.“

Insgesamt werden in den beiden Wochen rund 57.000 Tonnen Asphalt auf einer Fläche von 165.000 Quadratmetern eingebaut. Zu der Komplettschließung des Flughafens hatte man sich entschlossen, um beim Asphaltbelag möglichst wenige Übergänge und Nähte auf der Oberfläche zu erhalten und die Qualität des Belags zu optimieren.

Eine neue Heimat erhalten in den nächsten beiden Wochen auch am Südgelände des Flughafen Memmingen beheimatete Eidechsen. Da dort bisherige Shelter abgebrochen werden müssen, die auch als Lebensraum für Eidechsen dienen, entsteht vor deren Rückbau auf einer Fläche von rund 5.800 m² ein Eidechsenhabitat. Dazu werden unter anderem elf Bodenvertiefungen ausgehoben, die locker mit Sand und Steinen aufgefüllt werden. Auch Totholzhaufen und Wurzelstöcke als Unterschlupf kommen hinzu. Die artgerechte Gestaltung des neuen Habitats soll die Eidechsen dazu verlocken, ihren bisherigen Lebensbereich schon vor dem Abbruch freiwillig zu verlassen.

Die Erweiterung der Gepäckhalle östlich des Terminals mit einer Grundfläche von rund 2.100 m² beginnt in einigen Wochen und soll im Sommer 2020 beendet werden. Mit einem Abschluss der gesamten Arbeiten ist im Jahr 2021 zu rechnen. Bis jetzt wurden Aufträge im Wert von rund 20 Millionen Euro vergeben. Der Freistaat Bayern fördert das Projekt mit 14,5 Millionen Euro. In den kommenden drei Jahren werden bei weiteren Projekten noch einmal rund 5,5 Millionen Euro investiert.

Quelle: Flughafen Memmingen, 17.09.2019

Die heiße Phase des Ausbaus am Flughafen Memmingen hat begonnen. Airport Geschäftsführer Ralf Schmid (rechts) und Peter Groll, Geschäftsführer der ausführenden Baufirma Kutter, informierten vor Ort.

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9Sep
Übergabe Förderbescheid und Einweihung ErdgastankstelleFlughafen setzt auf Erdgas

Flughafen setzt auf Erdgas

Verkehrsminister Reichhart weiht Tankstelle am Airport Memmingen ein und übergibt Förderbescheid für Ausbau

Nachhaltigkeit ist auch im Luftverkehr ein großes Thema. Noch wird an der Entwicklung alternativer Kraftstoffe und Antriebe gearbeitet. Der Flughafen Memmingen setzt damit einer neuen Erdgas-Tankstelle am Boden ein Zeichen. Bayerns Staats-minister für Wohnen, Bau und Verkehr, Dr. Hans Reichhart weihte die neue Anlage am heutigen Montag (9. September) ein. Und hatte zudem ein erfreuliches Dokument im Gepäck.

„Es freut mich sehr, dass der Airport Memmingen mit der neuen Erdgas-Tankstelle und den Erdgasbussen am Flughafen einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leistet“, betonte der Minister vor Ort. „Das ist der richtige Ansatz, um die Mobilität zukunftsfähig zu machen.“ Mit dem alternativen Brennstoff Erdgas, so Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid, „reduzieren wir das Treibhausgas CO2 um rund 20 Prozent im Vergleich zu Benzin.“ Sechs Flughafenbusse und vier Transporter werden jetzt mit Erdgas betrieben. Weitere Fahrzeuge sollen hinzukommen. Natürlich sei dies nur ein kleiner Schritt auf einem langen Weg. „Unser Ziel heißt Klimaneutralität“, unterstrich er die Anstrengungen des Airports. Um das Ziel zu erreichen, bedürfe es eben vieler Anstrengungen.

Mit im Gepäck hatte Staatsminister Hans Reichhart ein Dokument, auf das man am Flughafen Memmingen bereits gewartet hat – den Förderbescheid der Bayerischen Staatsregierung zum Ausbau des Flughafens. „Wir wollen“, so der Minister, „den Luftverkehrsstandort Memmingen auch in Zukunft stärken und unterstützen daher den Ausbau des Flughafens mit einer beachtlichen Förderung von rund 14,5 Millionen Euro.“ Der Flughafen binde die Region Allgäu an den internationalen Luftverkehr an und sei für Wirtschaft und Tourismus in Schwaben von großer Bedeutung. „Er hat sich neben den Flughäfen in München und Nürnberg als dritter Verkehrsflughafen Bayerns erfolgreich etabliert.“

Seit Monaten sind die Arbeiten in Memmingen in vollem Gange und steuern nun auf ihren Höhepunkt zu, wenn in der Zeit zwischen 17. und 30. September die noch aus der militärischen Nutzung stammende, 2.981 Meter lange Start- und Landebahn von derzeit 30 auf 45 Meter verbreitert wird. Während in dieser Zeit der Flugverkehr ruht, werden rund 2.700 Kubikmeter Beton verbaut. Insgesamt wird der Asphalt auf einer Fläche von 165.000 Quadratmetern erneuert. Das entspricht ungefähr 23 Fußballfeldern. Dazu werden rund 57.000 Tonnen Asphalt eingesetzt.

Neben der Sanierung und Verbreiterung der Start- und Landebahn und der Erneuerung des Landesystems werden auch die Gepäck-halle erweitert, Vorfeldflächen vergrößert und ein Regenrückhaltebecken gebaut. Mit einem Abschluss der gesamten Arbeiten ist im Jahr 2021 zu rechnen.

Freuen sich über den Förderbescheid zum Flughafenausbau. (v.l.n.r. Ralf Schmid, Bettina Kurrle, Dr. Hans Reichhart, Klaus Holetschek, Stephan Stracke)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Flughafen Memmingen, 09.09.2019

 

 

 

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28Aug
ID6C8912-Bearbeitet-Bearbeitet_sIm nächsten Jahr noch mehr Griechenland ab Memmingen

Im nächsten Jahr noch mehr Griechenland ab Memmingen

Corendon Airlines erweitert ihr Sommer-Angebot

Nach den Ferien ist vor den Ferien: Wer bereits jetzt den nächsten Urlaub buchen möchte, findet am Flughafen Memmingen schon neue sonnige Angebote. Denn Corendon Airlines, eine Tochter der türkisch-niederländischen Corendon Touristik Gruppe, erweitert im kommenden Jahr ihr Charter-Angebot ab Memmingen um die Ziele Heraklion auf Kreta und Rhodos.

Ab Mai nächsten Jahres kann man nonstop von Memmingen die beiden beliebten griechischen Inseln ansteuern. Heraklion steht ab 3. Mai 2020 jeden Donnerstag und jeden Sonntag auf dem Flugplan. Nach Rhodos geht es ab 2. Mai 2020 jeden Samstag und Dienstag. „Das Reiseland Griechenland ist weiter sehr angesagt“, betont Flughafen Vertriebsleiter Marcel Schütz. „Mit den beiden neuen Zielen wird unser hellenisches Angebot noch attraktiver.“ Denn bisher werden bereits Chania auf Kreta, Thessaloniki und die Hauptstadt Athen von Ryanair regelmäßig ab Memmingen angeflogen.

Auch 2020 wieder nach Antalya

Gute Nachrichten zudem für Türkei-Urlauber: Auch sie können bereits für den nächsten Urlaub planen. Aufgrund sehr großer Nachfrage – vor allem in den Pfingst- und Sommerferien – wird Corendon im kommenden Sommer Memmingen ab 6. April wieder mit der türkischen Ferienmetropole Antalya verbinden. Zwei Mal pro Woche geht es am Dienstag und am Sonntag den ganzen Sommer über an die türkische Riviera.

Wer ausschließlich Flüge buchen möchte, kann dies bereits jetzt online unter corendonairlines.com tun. Pauschalangebote namhafter Reiseveranstalter gibt es in jedem Reisebüro sowie im TUI ReiseCenter und im l’tur Reise-Shop am Flughafen.

Quelle: Flughafen Memmingen

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20Aug
Luftaufnahme-Flughafen-Memmingen_©Allgäu-Airport-GmbH-Co.-KG_Fotograf_Patrick-KieselHochbetrieb ohne Passagiere

Hochbetrieb ohne Passagiere

Noch herrscht am Flughafen Memmingen reges Treiben. Doch während des turbulenten Urlaubsverkehrs bereitet sich der Airport auf ein ungewöhnliches Ereignis vor: Vom 17. bis 30 September ruht der Flugverkehr. In dieser Zeit ist aber dennoch mit Hochbetrieb auf der Start- und Landebahn zu rechnen. Statt Düsenjets landen dort rund um die Uhr schwere Baumaschinen und Lkw.

Seit Monaten verzeichnet Bayerns dritter Verkehrsflughafen fleißige nächtliche Besucher, die entlang der Piste Schächte ausheben und Kabel verlegen. „Bisher läuft alles nach Plan“, berichtet Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. „Doch nun kommt der Höhepunkt, den wir seit Monaten akribisch mit unseren am Bau beteiligten Partnern vorbereiten.“ Da die noch aus der militärischen Nutzung stammende, 2.981 Meter lange Start- und Landebahn in der derzeitigen Breite von 30 Metern nicht internationalen und europäischen Standards entspricht, wird sie nun auf 45 Meter verbreitert. Dazu werden rund 2.700 Kubikmeter Beton verbaut. Insgesamt wird der Asphalt auf einer Fläche von 165.000 Quadratmetern erneuert. Das entspricht ungefähr 23 Fußballfeldern. Dazu werden rund 57.000 Tonnen Asphalt eingesetzt. Um beim Feinbelag möglichst wenige Übergänge und Nähte auf der Oberfläche zu erhalten und die Qualität des Belags zu optimieren, hatte man sich im Zuge der Planungen entschlossen, dies in einer konzertierten Aktion während einer Schließung umzusetzen. „Es wird auf jeden Fall ein Kraftakt“, so Ralf Schmid, „aber wir sind überzeugt, ihn gemeinsam mit den beauftragten Firmen erfolgreich zu schultern.“ Während der Baumaßnahmen werde es in den Bereichen der Gemeinden Memmingerberg, Hawangen und Ungerhausen zu einem erhöhtem LKW-Verkehrsaufkommen kommen. „Wir entschuldigen uns schon jetzt für etwaige Unannehmlichkeiten. Wir versuchen aber auf jeden Fall“, so Schmid, „die Belastungen so gering wie möglich zu halten und bedanken uns für das Verständnis.“

Keine Flüge zwischen 17. und 30. September

Was bedeutet dies für die Fluggäste? „Ryanair hat in der Zeit von 17. bis 30. September alle Flüge von und nach Memmingen gestrichen“, berichtet Marketingleiterin Marina Siladji. Wizz Air und einige Charterflieger weichen auf andere Flughäfen aus. „Wer für diesen Zeitraum einen Flug gebucht hat“, so Marina Siladji, „sollte die Hinweise auf seinem Ticket überprüfen und bei Unklarheiten die Fluggesellschaft kontaktieren.“ Auch während der Bauarbeiten hat das Terminal täglich geöffnet. Der Informationsschalter und die Parkzentrale sind von 9 bis 18 Uhr besetzt. Ihren Verkehr einstellen werden in diesen beiden Wochen der Allgäu Airport Express, Flixbus und die ÖPNV-Linie vom Bahnhof Memmingen zum Terminal. Im öffentlichen Bereich des Terminals hat die Coffee Fellows Bar täglich mit einem verkleinerten Sortiment geöffnet, alle anderen Bars und Cafés haben geschlossen. Geöffnet hat jedoch die Airlounge im Südbereich des Flughafengeländes. Das TUI Reisebüro hat Mo, Do und Fr von 9 bis 18 Uhr geöffnet, Sa und So von 10 bis 17 Uhr. Die Mietwagenfirmen Europcar und Hertz haben geschlossen, Sixt ist besetzt.

Neben der Sanierung und Verbreiterung der Start- und Landebahn und der Erneuerung des Landesystems werden auch die Gepäckhalle erweitert, Vorfeldflächen vergrößert und ein Regenrückhaltebecken gebaut. Mit einem Abschluss der gesamten Arbeiten ist im Jahr 2021 zu rechnen.

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25Jul
Wizz Air VorfeldFlughafen Memmingen schafft bereits die erste Million

Flughafen Memmingen schafft bereits die erste Million

Nach sieben Monaten steht fest: 2019 wird wieder ein Rekordjahr – 1.600 Flüge in den Sommerferien

Bereits nach den ersten sieben Monaten dieses Jahres hat der Flughafen Memmingen die Schallmauer von einer Million Passagieren durchbrochen. Somit wird bis Ende 2019 erneut mit einem Rekordwert gerechnet.

Noch bevor der Juli zu Ende geht, verzeichnet der Airport schon den millionsten Fluggast. „So schnell haben wir diese magische Grenze noch nie erreicht“, freut sich Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid. „Unser Steigflug hält weiter an, der Zuspruch ist enorm.“ 1.492.553 Passagiere flogen im letzten Jahr von und nach Memmingen. Das entsprach einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 26,5 Prozent. Im laufenden Jahr wird mit rund 1,65 Millionen Passagieren gerechnet – obwohl der Flughafenbetrieb eine zweiwöchige Pause einlegen muss, da die Start- und Landebahn zwischen 17. und 30. September saniert und verbreitert wird.

Am Flughafen Memmingen beginnen nun, nicht nur aufgrund der sommerlichen Temperaturen, heiße Tage. Mit Beginn der Sommerferien steigt das Fluggastaufkommen erneut. In den kommenden 6 Wochen erwartet man in Memmingen 280.000 Passagiere. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahres-Zeitraum einem Plus von 26 Prozent. In den Sommerferien werden insgesamt 1.600 Flüge zu 46 Zielen in Europa, Asien und Nordafrika durchgeführt. Im Vorjahr waren es im selben Zeitraum 39 Destinationen.

Wer stressfrei in den Urlaub starten möchte, sollte bereits vorab seinen Parkplatz online am Airport buchen. Ein freier Stellplatz ist dann garantiert. Zudem sollte man während der Ferienzeit genügend Zeit für Anreise und Check-in einplanen. Die Check-in Schalter sind stets zwei Stunden vor dem Abflug geöffnet. „Auch wenn unser Biergarten und unser Shop noch so verlockend sind, sollte man rechtzeitig am Gate sein“, rät Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid. Wenig und gemäß den Vorschriften gut vorbereitetes Handgepäck könne zudem die Sicherheitskontrolle beschleunigen.

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5Jul
Traffic auf Vorfeld 2, Fotograf: Maximilian MairFlughafen Memmingen schreibt weiter schwarze Zahlen

Flughafen Memmingen schreibt weiter schwarze Zahlen

Der Flughafen Memmingen schreibt weiter schwarze Zahlen und landete auch im Geschäftsjahr 2018 wieder in der Gewinnzone. Die Zeichen stehen weiterhin auf Wachstum.

Mehr Flugziele, mehr Passagiere – im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 wurde in Memmingen erneut erfolgreich gearbeitet. Dies spiegelt sich auch in der Bilanz der Flughafen Memmingen GmbH wider. In ihrem zweiten Geschäftsjahr nach dem Umbau der Unternehmensstruktur erzielte sie Umsatzerlöse in Höhe von 14,2 Mio. Euro (Vorjahr 11,6 Mio. Euro). Der Jahresüberschuss konnte mehr als verdoppelt werden und beträgt 261.000 Euro. Im Vorjahr waren es 111.280 Euro. „Wir sind seit Jahren stabil in der Gewinnzone unterwegs“, erläutert Geschäftsführer Ralf Schmid. „Wir schreiben solide schwarze Zahlen und werden das auch weiterhin tun.“ Danke sagt Bettina Kurrle, Vorsitzende des Aufsichtsrats der Flughafen Memmingen GmbH und des Beirats der Allgäu Airport GmbH & Co. KG, allen Mitarbeitern und Gesellschaftern, die diesen Erfolg ermöglicht haben. „Es ist stets eine Leistung des gesamten Teams, dessen Engagement sich auch in der Bilanz ausdrückt.“ Trotz der angespannten Lage im Luftraum, einiger Ausfälle infolge von Streiks und trotz mancher Ausweichflüge durch den verzögerten Beginn der Ausbauarbeiten sei es gelungen, den Expansionskurs fortzusetzen.

Weiter im Steigflug sind auch die Passagierzahlen. Endete das Geschäftsjahr 2017 mit dem Rekordwert von 1.179.875 Fluggästen, so legte man 2018 noch einmal kräftig zu. 1.492.553 Passagiere flogen von und nach Memmingen. Das entspricht einer erneuten Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 26,5 Prozent. Insgesamt sieben Luftverkehrsgesellschaften flogen Memmingen 2018 im Linien- und Charterflugbetrieb an und bedienten dabei 50 Zielorte in Europa, Afrika und Asien. Im laufenden Jahr 2019 wird trotz zweiwöchiger Schließung zur Sanierung der Start- und Landebahn zwischen 17. und 30. September mit rund 1,65 Millionen Passagieren gerechnet.

Mit Erfolg haben im vergangenen Jahr auch die Allgäu Airport GmbH & Co. KG, Eigentümerin des Flughafenkernbereiches und verantwortlich für den Flughafenausbau, sowie die für die Passagierabfertigung und den Duty Free Shop zuständige ALLgate GmbH gearbeitet. Die Flughafen Memmingen GmbH beschäftigte im Jahr 2018 rund 100, die ALLgate GmbH 66 Mitarbeiter.

Quelle: Flughafen Memmingen GmbH

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