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Category : Allgemein

20Aug
Luftaufnahme-Flughafen-Memmingen_©Allgäu-Airport-GmbH-Co.-KG_Fotograf_Patrick-KieselHochbetrieb ohne Passagiere

Hochbetrieb ohne Passagiere

Noch herrscht am Flughafen Memmingen reges Treiben. Doch während des turbulenten Urlaubsverkehrs bereitet sich der Airport auf ein ungewöhnliches Ereignis vor: Vom 17. bis 30 September ruht der Flugverkehr. In dieser Zeit ist aber dennoch mit Hochbetrieb auf der Start- und Landebahn zu rechnen. Statt Düsenjets landen dort rund um die Uhr schwere Baumaschinen und Lkw.

Seit Monaten verzeichnet Bayerns dritter Verkehrsflughafen fleißige nächtliche Besucher, die entlang der Piste Schächte ausheben und Kabel verlegen. „Bisher läuft alles nach Plan“, berichtet Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. „Doch nun kommt der Höhepunkt, den wir seit Monaten akribisch mit unseren am Bau beteiligten Partnern vorbereiten.“ Da die noch aus der militärischen Nutzung stammende, 2.981 Meter lange Start- und Landebahn in der derzeitigen Breite von 30 Metern nicht internationalen und europäischen Standards entspricht, wird sie nun auf 45 Meter verbreitert. Dazu werden rund 2.700 Kubikmeter Beton verbaut. Insgesamt wird der Asphalt auf einer Fläche von 165.000 Quadratmetern erneuert. Das entspricht ungefähr 23 Fußballfeldern. Dazu werden rund 57.000 Tonnen Asphalt eingesetzt. Um beim Feinbelag möglichst wenige Übergänge und Nähte auf der Oberfläche zu erhalten und die Qualität des Belags zu optimieren, hatte man sich im Zuge der Planungen entschlossen, dies in einer konzertierten Aktion während einer Schließung umzusetzen. „Es wird auf jeden Fall ein Kraftakt“, so Ralf Schmid, „aber wir sind überzeugt, ihn gemeinsam mit den beauftragten Firmen erfolgreich zu schultern.“ Während der Baumaßnahmen werde es in den Bereichen der Gemeinden Memmingerberg, Hawangen und Ungerhausen zu einem erhöhtem LKW-Verkehrsaufkommen kommen. „Wir entschuldigen uns schon jetzt für etwaige Unannehmlichkeiten. Wir versuchen aber auf jeden Fall“, so Schmid, „die Belastungen so gering wie möglich zu halten und bedanken uns für das Verständnis.“

Keine Flüge zwischen 17. und 30. September

Was bedeutet dies für die Fluggäste? „Ryanair hat in der Zeit von 17. bis 30. September alle Flüge von und nach Memmingen gestrichen“, berichtet Marketingleiterin Marina Siladji. Wizz Air und einige Charterflieger weichen auf andere Flughäfen aus. „Wer für diesen Zeitraum einen Flug gebucht hat“, so Marina Siladji, „sollte die Hinweise auf seinem Ticket überprüfen und bei Unklarheiten die Fluggesellschaft kontaktieren.“ Auch während der Bauarbeiten hat das Terminal täglich geöffnet. Der Informationsschalter und die Parkzentrale sind von 9 bis 18 Uhr besetzt. Ihren Verkehr einstellen werden in diesen beiden Wochen der Allgäu Airport Express, Flixbus und die ÖPNV-Linie vom Bahnhof Memmingen zum Terminal. Im öffentlichen Bereich des Terminals hat die Coffee Fellows Bar täglich mit einem verkleinerten Sortiment geöffnet, alle anderen Bars und Cafés haben geschlossen. Geöffnet hat jedoch die Airlounge im Südbereich des Flughafengeländes. Von Montag bis Donnerstag hat das TUI Reisebüro von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Die Mietwagenfirmen Europcar und Hertz haben geschlossen, Sixt ist besetzt.

Neben der Sanierung und Verbreiterung der Start- und Landebahn und der Erneuerung des Landesystems werden auch die Gepäckhalle erweitert, Vorfeldflächen vergrößert und ein Regenrückhaltebecken gebaut. Mit einem Abschluss der gesamten Arbeiten ist im Jahr 2021 zu rechnen.

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25Jul
Wizz Air VorfeldFlughafen Memmingen schafft bereits die erste Million

Flughafen Memmingen schafft bereits die erste Million

Nach sieben Monaten steht fest: 2019 wird wieder ein Rekordjahr – 1.600 Flüge in den Sommerferien

Bereits nach den ersten sieben Monaten dieses Jahres hat der Flughafen Memmingen die Schallmauer von einer Million Passagieren durchbrochen. Somit wird bis Ende 2019 erneut mit einem Rekordwert gerechnet.

Noch bevor der Juli zu Ende geht, verzeichnet der Airport schon den millionsten Fluggast. „So schnell haben wir diese magische Grenze noch nie erreicht“, freut sich Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid. „Unser Steigflug hält weiter an, der Zuspruch ist enorm.“ 1.492.553 Passagiere flogen im letzten Jahr von und nach Memmingen. Das entsprach einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 26,5 Prozent. Im laufenden Jahr wird mit rund 1,65 Millionen Passagieren gerechnet – obwohl der Flughafenbetrieb eine zweiwöchige Pause einlegen muss, da die Start- und Landebahn zwischen 17. und 30. September saniert und verbreitert wird.

Am Flughafen Memmingen beginnen nun, nicht nur aufgrund der sommerlichen Temperaturen, heiße Tage. Mit Beginn der Sommerferien steigt das Fluggastaufkommen erneut. In den kommenden 6 Wochen erwartet man in Memmingen 280.000 Passagiere. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahres-Zeitraum einem Plus von 26 Prozent. In den Sommerferien werden insgesamt 1.600 Flüge zu 46 Zielen in Europa, Asien und Nordafrika durchgeführt. Im Vorjahr waren es im selben Zeitraum 39 Destinationen.

Wer stressfrei in den Urlaub starten möchte, sollte bereits vorab seinen Parkplatz online am Airport buchen. Ein freier Stellplatz ist dann garantiert. Zudem sollte man während der Ferienzeit genügend Zeit für Anreise und Check-in einplanen. Die Check-in Schalter sind stets zwei Stunden vor dem Abflug geöffnet. „Auch wenn unser Biergarten und unser Shop noch so verlockend sind, sollte man rechtzeitig am Gate sein“, rät Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid. Wenig und gemäß den Vorschriften gut vorbereitetes Handgepäck könne zudem die Sicherheitskontrolle beschleunigen.

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5Jul
Traffic auf Vorfeld 2, Fotograf: Maximilian MairFlughafen Memmingen schreibt weiter schwarze Zahlen

Flughafen Memmingen schreibt weiter schwarze Zahlen

Der Flughafen Memmingen schreibt weiter schwarze Zahlen und landete auch im Geschäftsjahr 2018 wieder in der Gewinnzone. Die Zeichen stehen weiterhin auf Wachstum.

Mehr Flugziele, mehr Passagiere – im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 wurde in Memmingen erneut erfolgreich gearbeitet. Dies spiegelt sich auch in der Bilanz der Flughafen Memmingen GmbH wider. In ihrem zweiten Geschäftsjahr nach dem Umbau der Unternehmensstruktur erzielte sie Umsatzerlöse in Höhe von 14,2 Mio. Euro (Vorjahr 11,6 Mio. Euro). Der Jahresüberschuss konnte mehr als verdoppelt werden und beträgt 261.000 Euro. Im Vorjahr waren es 111.280 Euro. „Wir sind seit Jahren stabil in der Gewinnzone unterwegs“, erläutert Geschäftsführer Ralf Schmid. „Wir schreiben solide schwarze Zahlen und werden das auch weiterhin tun.“ Danke sagt Bettina Kurrle, Vorsitzende des Aufsichtsrats der Flughafen Memmingen GmbH und des Beirats der Allgäu Airport GmbH & Co. KG, allen Mitarbeitern und Gesellschaftern, die diesen Erfolg ermöglicht haben. „Es ist stets eine Leistung des gesamten Teams, dessen Engagement sich auch in der Bilanz ausdrückt.“ Trotz der angespannten Lage im Luftraum, einiger Ausfälle infolge von Streiks und trotz mancher Ausweichflüge durch den verzögerten Beginn der Ausbauarbeiten sei es gelungen, den Expansionskurs fortzusetzen.

Weiter im Steigflug sind auch die Passagierzahlen. Endete das Geschäftsjahr 2017 mit dem Rekordwert von 1.179.875 Fluggästen, so legte man 2018 noch einmal kräftig zu. 1.492.553 Passagiere flogen von und nach Memmingen. Das entspricht einer erneuten Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 26,5 Prozent. Insgesamt sieben Luftverkehrsgesellschaften flogen Memmingen 2018 im Linien- und Charterflugbetrieb an und bedienten dabei 50 Zielorte in Europa, Afrika und Asien. Im laufenden Jahr 2019 wird trotz zweiwöchiger Schließung zur Sanierung der Start- und Landebahn zwischen 17. und 30. September mit rund 1,65 Millionen Passagieren gerechnet.

Mit Erfolg haben im vergangenen Jahr auch die Allgäu Airport GmbH & Co. KG, Eigentümerin des Flughafenkernbereiches und verantwortlich für den Flughafenausbau, sowie die für die Passagierabfertigung und den Duty Free Shop zuständige ALLgate GmbH gearbeitet. Die Flughafen Memmingen GmbH beschäftigte im Jahr 2018 rund 100, die ALLgate GmbH 66 Mitarbeiter.

Quelle: Flughafen Memmingen GmbH

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17Jun
Bild_Suceava-2Eine neue Brücke zwischen Schwaben und der Bukowina

Eine neue Brücke zwischen Schwaben und der Bukowina

Erstflug nach Suceava mit „Botschaftern“ des Bezirks

Es ist das sechste Ziel des Flughafen Memmingen in Rumänien. Und es ist eine Destination, die in einem besonderen Verhältnis zu Schwaben steht. Denn es waren auch Siedler aus Schwaben, die das Bild der Bukowina im 19. Jahrhundert mitgeprägt haben. Folgerichtig waren beim Erstflug nach Suceava heute (17.6.) namhafte „Botschafter“ Schwabens an Bord der Wizz Air Maschine.

Denn der Bezirk Schwaben pflegt bereits seit 1997 eine Regionalpartnerschaft in die rumänisch-ukrainische Grenzregion Bukowina. Sie entstand aus der historischen Verbundenheit Schwabens zum ehemaligen „Buchenland“, in dem viele deutschstämmige Menschen lebten. Sehr erfreut ist man nun beim Bezirk Schwaben über die neue, langersehnte Flugverbindung. „Das erleichtert uns die Partnerschaftsarbeit und das Entstehen weiterer Kontakte in die Bukowina“, so der ehemalige Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert bei einem Pressegespräch vor dem Erstflug, an dem er mit weiteren Vertretern des Bezirks teilnahm. Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid hatte seit geraumer Zeit versucht, dem Wunsch der Region nach einer direkten Flugverbindung in dieses Ziel nachzukommen. „Es freut mich sehr“, so Schmid, „dass es uns nun gemeinsam mit unserem Partner Wizz Air gelungen ist, diese traditionsreiche Verbindung zwischen Schwaben und der Bukowina mit drei Flügen pro Woche auf eine neue Basis zu stellen.“ „Mit der neuen Flugverbindung rücken wir noch enger zusammen“, betont Altbezirkstagspräsident Jürgen Reichert. Der amtierende Bezirkstagspräsident Martin Sailer erhofft sich, dass nach dem Vorbild der Beziehungen zum französischen Département de la Mayenne, mit dem der Bezirk ebenfalls eine Regionalpartnerschaft pflegt, nun auch auf kommunaler Ebene Beziehungen zwischen Schwaben und der Bukowina entstehen. „Eine direkte Anreise erleichtert hier doch einiges“, so Sailer.

Der bisherige Austausch zwischen den Regionen ist geprägt von Jugend- und Bildungsarbeit sowie dem Fachaustausch zwischen sozialen und medizinischen Einrichtungen. Darüber hinaus gibt es viele Kontakte durch das Bukowina-Institut, einem AN-Institut der Universität Augsburg, das sich der Erforschung der Kultur und Geschichte der Bukowina und dem östlichen und südöstlichen Europa widmet. Der Bezirk Schwaben betreut in Suceava und im ukrainischen Czernowitz zudem zwei Infostellen, die als „kleine Botschaften“ über Schwaben und Bayern informieren.

Am Erstflug nahmen seitens des Bezirks Schwaben Altbezirkstagspräsident Jürgen Reichert, Dr. Philipp Prestel, Europabeauftragter des schwäbischen Bezirkstags, und Dr. Katharina Haberkorn, Partnerschaftsbeauftragte für die Bukowina im Europabüro des Bezirks, teil.

Drei Mal wöchentlich – am Montag, Mittwoch und Freitag – verbindet die Fluggesellschaft Wizz Air nun Memmingen mit der rund 90.000 Einwohner zählenden Stadt. Heute gehört die nördliche Hälfte der Region Bukowina zur Ukraine, die südliche zu Rumänien. Hier liegen auch die bekannten Moldauklöster, die zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen.

Nach Sibiu, Cluj-Napoca, Temeswar, Tirgu Mures und der Hauptstadt Bukarest ist Suceava das sechste rumänische Flugziel ab Memmingen. Insgesamt bietet der Flughafen nun 23 Strecken von und nach Osteuropa.

Weitere Informationen unter www.allgaeu-airport.de und
www.bezirk-schwaben.de

Erstflug nach Suceava: Mit an Bord sind Schwabens Botschafter Altbezirkstagspräsident Jürgen Reichert (Mitte), Dr. Katharina Haberkorn (v.r.), Partnerschaftsbeauftragte für die Bukowina im Europabüro des Bezirks, und Dr. Philipp Prestel, Europabeauftragter des schwäbischen Bezirkstags. Bezirksrätin Petra Beer aus Memmingen und Ralf Schmid, Geschäftsführer Flughafen Memmingen, verabschiedeten sie. Bild: Flughafen Memmingen

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5Jun
Erstflug GlobalisReise-Spezialist setzt auf den Flughafen Memmingen

Reise-Spezialist setzt auf den Flughafen Memmingen

Neuer Partner, neue Reiseziele: Der Reiseveranstalter Globalis, Spezialist für geführte Erlebnisreisen, setzt nun verstärkt auf den Flughafen Memmingen und bietet eine Reihe interessanter neuer Reiseziele mit eigenem Charter an.

Den Auftakt macht Jersey. In dieser und in der kommenden Woche erkunden zahlreiche Reisende aus Süddeutschland bei zwei Touren die Kanalinsel, die mit ihrem milden Klima und der Mischung aus britischem Lifestyle und französisches Savoir-vivre begeistert. Geflogen wird mit der britischen Fluggesellschaft Blue Islands. Im Herbst (14. bis 21. Oktober) steht dann im Rahmen einer Gruppenreise Lamezia Therme auf dem Flugplan. Hier fungiert Sundair als Airline Partner. Kalabrien steht mit gleich zwei Reisevarianten auf dem Programm. Neben einer Standortrundreise mit Unterbringung in der besonders beliebten Urlaubsregion Tropea richtet sich das Angebot auch an Aktivurlauber. Unter dem Titel „Wandern an Italiens unentdeckter Stiefelspitze“ erwartet die Teilnehmer eine Reihe spannender Touren „zwischen“, so die Ausschreibung, „Olivenhainen, Zitrusbäumen und Weinreben“. Die verschiedenen Touren sind bei Verlagen der Region im Rahmen einer Leserreise buchbar.

„Wir freuen uns über diesen neuen Partner“, betont Flughafen Vertriebsleiter Marcel Schütz. „Globalis bietet unseren Passagieren neue, spannende Reiseziele.“ Klaus Daccache, Verkaufsleiter bei Globalis, verspricht beim Start in Memmingen für 2020 zahlreiche Erlebnisreisen. So steht im Februar (16.- 21.) bereits eine Winterreise nach Kuusamo in Finnisch-Lappland auf dem Programm. Auch Jersey soll wieder besucht werden. „Wir haben uns bewusst für Memmingen entschieden, da wir hier ein gutes Einzugsgebiet und starke Vertriebspartner und Verlagspartner haben“ so Daccache. Globalis verstehe sich seit nunmehr 40 Jahren als Experte für nicht alltägliche Gruppenreisen und gehe als mittelständisches, inhabergeführtes Unternehmen seinen eigenen Weg, der nun auch ins Allgäu geführt hat.

Weitere Informationen unter www.globalis.de.

Quelle: Flughafen Memmingen

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27Mai
Flughafenausbau_WiederverwertungAusbau läuft nach Plan

Ausbau läuft nach Plan

Am Flughafen Memmingen sind Arbeiten in vollem Gange

Seit Wochen hat der Flughafen Memmingen nächtliche Besucher, die sich ins Erdreich wühlen, baggern und Kabel verlegen. Eine erste Zwischenbilanz ergab nun: Alle Arbeiten laufen nach Plan.

„Unsere Baufirmen und unsere Mitarbeiter machen einen tollen Job“, zieht Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid eine erste, erfreuliche Zwischenbilanz. Der Zeitplan werde exakt eingehalten, mitunter sei man ihm sogar etwas voraus. Bisher wurden bereits sieben Kilometer Leerrohrtrassen entlang der Start- und Landebahn verlegt. Im Bereich der Elektroarbeiten wurde mit dem Kabeleinzug für die zukünftige neue Flughafenbefeuerung begonnen. Als nächstes heißt es, 125 Einlaufschächte für das Regenwasser auszubauen und weitere Leerrohrtrassen anzulegen. Im Laufe der Arbeiten werden viele Materialien wiederverwertet. So werden abgetragene Betonplatten zerkleinert und später als Unterbau für neue Betriebswege genutzt.

Insgesamt werden im Zuge der Ausbauarbeiten rund 100 Kilometer Leerrohre mit 120 Kilometer Befeuerungskabel verlegt. Dabei gilt es, über zehn Kilometer Kabelgraben zu bauen. Für das Herzstück des Projekts, die Verbreiterung der Start- und Landebahn von 30 auf 45 Meter, wird eine Asphaltfläche von 165.000 Quadratmetern bearbeitet. Geplant ist, 20.000 Tonnen Asphalt abzufräsen und 57.000 Tonnen Asphalt neu aufzubringen. Dies wird in der Zeit vom 17. bis 30. September geschehen, wenn der Flughafen seine Pforten schließt. Neben der Sanierung und Verbreiterung der Start- und Landebahn und der Erneuerung des Landesystems werden auch die Gepäckhalle erweitert, Vorfeldflächen vergrößert und ein Regenrückhaltebecken gebaut. Mit einem Abschluss der gesamten Arbeiten ist im Jahr 2020 zu rechnen.

Weitere Informationen zum Ausbau unter www.flymemmingen.de/ausbaumassnahmen

Betonplatten zu Betriebswegen: Großer Wert wird beim Ausbau des Flughafen Memmingen auf die Wiederverwertung gelegt. So zerkleinern diese Maschinen Betonplatten. Das so gewonnene Material dient später als Unterbau für neue Wege.

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26Apr
Flugziel Amman ab MemmingenEine neue Brücke in  den Nahen Osten

Eine neue Brücke in den Nahen Osten

Erstmals ab Oktober: Von Memmingen nach Jordanien

Der Flughafen Memmingen schlägt eine neue Brücke in den Nahen Osten. Denn ab 29. Oktober steht Amman, Jordaniens Hauptstadt, als neues Ziel auf dem Winterflugplan. Zwei Mal pro Woche geht es mit Ryanair nonstop von Memmingen in die Kapitale des Haschemitischen Königreiches, das zahlreiche touristische Höhepunkte zu bieten hat.

Rund vier Millionen Einwohner zählt die Metropolregion Amman. Die Stadt selbst bietet mit dem Archäologischen Museum und dem Römischen Theater attraktive Sehenswürdigkeiten, ist aber auch Ausgangspunkt, um das Land zu erkunden. Zu dessen weltbekannten Höhepunkten zählen Petra, die in rötlichen Fels gehauene Stadt im Süden, die Wüste Wadi Rum und der Berg Nebo. Auch ein Sprung ins Tote Meer gehört zum Pflichtprogramm. „Jordanien ist noch ein touristischer Geheimtipp mit großem Potential“, erläutert Marcel Schütz, Vertriebsleiter des Flughafen Memmingen. Süddeutschland erhalte damit eine attraktive Brücke in den Nahen Osten. Und der nächste Winterflugplan, der vor kurzem erst um das neue Ziel Lissabon erweitert wurde, biete somit wieder zahlreiche spannende Reiserouten. Nach Amman geht es künftig stets am Dienstag und am Samstag.

Deutsche Staatsangehörige benötigen nach Auskunft des Auswärtigen Amtes zur Einreise nach Jordanien ein Visum, das vorab bei der Botschaft des Königreichs Jordanien in Berlin beantragt werden kann, aber auch am Flughafen Queen Alia International ausgestellt wird.  Zum Zeitpunkt der Einreise nach Jordanien muss der Pass noch eine Mindestgültigkeit von sechs Monaten haben.

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24Apr
PassagierrekordPassagier-Rekord am Airport Memmingen

Passagier-Rekord am Airport Memmingen

Neuer Spitzenwert: 7.900 Fluggäste am Oster-Samstag  

Der Flughafen Memmingen meldet einen neuen Passagier-Rekord. Noch nie in der fast zwölfjährigen Geschichte des Airports wurden an einem Tag so viele Passagiere abgefertigt wie am vergangenen Oster-Samstag.

Schon in den Tagen zuvor lagen die täglichen Passagierzahlen über 7.000. Der Oster-Samstag jedoch brach alle Rekorde: 7.900 Fluggäste starteten oder landeten am Flughafen Memmingen. Insgesamt wurden an diesem Datum 21 Flüge mit je einem Start und einer Landung abgefertigt. „Ich muss unserer Mannschaft ein großes Kompliment aussprechen“, sagt Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. „Das war eine echte Kraftanstrengung, jeder hat sein Bestes gegeben.“ Dass an solchen Spitzentagen die eine oder andere nicht geplante Wartezeit auftrete, könne nicht vermieden werden. „Hier erreichen wir unsere Kapazitätsgrenze“, betont Schmid. Die geplante Erweiterung der Gepäckhalle werde bald Abhilfe schaffen. Empfehlenswert sei es auch, seinen Parkplatz am Flughafen in den Ferienzeiten vorab online zu buchen.

Quelle: Flughafen Memmingen

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2Apr

Jetzt geht es drei Mal pro Woche nach Bukarest

Nummer 5 ging heute (2.4.) an den Start, Nummer 6 folgt im Juni: Kein anderes osteuropäisches Land ist auf dem Memminger Flugplan umfangreicher vertreten als Rumänien, das bald auf sechs Strecken erreicht werden kann. Seit heute geht es wieder nonstop in die Hauptstadt Rumäniens. Bukarest wird dann drei Mal wöchentlich von der Fluggesellschaft Wizz Air angeflogen. Am 17. Juni folgt die Stadt Suceava.

Wer aus Bayern auf dem Luftweg nach Ost-Europa möchte, kommt am Flughafen Memmingen schon lange nicht mehr vorbei. Insgesamt 24 Flugziele in den Ländern des ehemaligen Ostblocks werden von den Fluggesellschaften Wizz Air, Ryanair und Pobeda in diesem Sommer angeflogen. Mit der knapp zwei Millionen Einwohner zählenden Hauptstadt Rumäniens ist nun auch das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes dabei vertreten. Zudem wurden Rumänien-Flüge erweitert. Sibiu und Temeswar werden nun im Sommer je fünf Mal pro Woche bedient.

Einst aufgrund der neubarocken Architektur, die dem französischen Einfluss entstammt, auch das „Paris des Ostens“ genannt, ist Bukarests heutiges Stadtbild von einer vielfältigen Architektur mit einem bunten Stilgemisch geprägt. Wizz Air fliegt nun drei Mal pro Woche – am Dienstag, Donnerstag und am Samstag – von Memmingen nach Bukarest, das im Jahr 2012 schon einmal zum Streckennetz zählte. Nach Sibiu, Cluj-Napoca, Temeswar und Tirgu Mures ist die Metropole aktuell das fünfte rumänische Flugziel ab Memmingen, das ebenso wie viele andere Osteuropa-Strecken von Urlaubern, Geschäftsreisenden und Besuchern von Freunden und Verwandten genutzt wird, wie von in Süddeutschland arbeitenden Fachkräften. Der Bukarester Flughafen Henri Coandă in Otopeni liegt rund 20 Kilometer nördlich der Stadt und ist mit zwei Express-Buslinien mit dem Zentrum verbunden. Ab 17. Juni geht es mit Wizz Air zwei Mal wöchentlich nach Suceava, dem Zentrum der rumänischen Bukowina.

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Herzliche Begrüßung in Memmingen: Der Erstflug nach Bukarest startete heute planmäßg.
Bild: Flughafen Memmingen

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26Mrz

Der neue Flugplan schlägt alle Rekorde

Mit der Rekordzahl von 52 Linienverbindungen und weiteren Charterflügen startet der Flughafen Memmingen in die Sommersaison. Neu im Flugplan, der am kommenden Sonntag in Kraft tritt, sind Bukarest und Suceava in Rumänien, Ohrid in Nord-Mazedonien und die albanische Hauptstadt Tirana. Ein Comeback feiert Chania auf Kreta.

Das aktuelle Streckennetz ab Memmingen erstreckt sich mittlerweile weit über Europa hinaus. Zu den seit Jahren geflogenen „Klassikern“ wie London, Dublin und Palma de Mallorca gesellen sich auch Destinationen in Nordafrika und Asien. „Unser Mix wird immer vielfältiger und bunter“, betont Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. „Aus diesem Strauß kann sich jeder sein Wunschziel aussuchen.“ Mit 52 regelmäßig angeflogenen Reisezielen erreiche der Airport einen neuen Rekordwert. Unter anderem ist die zweite Maschine, die Ryanair mit Beginn des Sommerflugplans vor Ort in Memmingen stationiert, dafür verantwortlich. Weiter ansteigend ist auch der Incoming-Anteil, also die Zahl jener Gäste, die aus dem Ausland nach Memmingen fliegen, um in Süddeutschland, Österreich oder der Schweiz Verwandte zu besuchen, Urlaub zu machen, zu studieren oder zu arbeiten. „So gelingt es uns“, ergänzt Schmid, „Familien in Europa zu verbinden.“

Dies trifft insbesondere auf die 24 Strecken nach Osteuropa zu. Ab 2. April geht es nonstop in die Hauptstadt Rumäniens. Bukarest wird dann drei Mal wöchentlich von der Fluggesellschaft Wizz Air angeflogen. Am 1. Juli startet der erste Flug von Memmingen nach Ohrid in Nord-Mazedonien.  Auch Albaniens Hauptstadt Tirana ist ab 3. Juli mit Wizz Air am Mittwoch und am Sonntag erreichbar. Bereits ab 17. Juni geht es nach Suceava, dem sechsten Ziel in Rumänien. Drei Mal wöchentlich fliegt Wizz Air in die Stadt, die als das Zentrum der rumänischen Bukowina gilt. Ab 3. April geht es jeden Mittwoch und jeden Sonntag nonstop von Memmingen in die Hafenstadt Chania an der Nordwestküste Kretas. Obendrein wurden auf mehreren bestehenden Strecken die Frequenzen aufgrund großer Nachfrage erhöht.

Sommerzeit ist Charterzeit. So fliegt ab 28. April der Korsika-Experte Rhomberg wieder jeden Sonntag zwei Mal auf die Mittelmeerinsel. Amos Reisen bietet Flüge nach Neapel. Beide Ziele übernimmt die österreichische Fluggesellschaft Peoples an. Das ägyptische Hurghada, das touristische Zentrum am Roten Meer, ist ab Memmingen für Kunden von FTI, Europas viertgrößtem Reiseveranstalter, nonstop erreichbar. Corendon Airlines bringt ab Mitte April jede Woche wieder Urlauber von Memmingen ins türkische Ferienparadies Antalya. Neu im Bereich einmaliger Sondercharter sind Lamezia Terme in Italien und die Kanalinsel Jersey. Beide Ziele bietet der Veranstalter Globalis Erlebnisreisen ab Memmingen an. Das Bayerische Pilgerbüro legt wieder für die Zeit von 13. bis 17. Juni eine Sonderreise nach Lourdes ab Memmingen auf.

Keinen Flugbetrieb gibt es in Memmingen vom 17. bis 30. September. In dieser Zeit wird die Start- und Landebahn im Zuge der Ausbauarbeiten verbreitert, und der Airport bleibt geschlossen. Ryanair hat in dieser Zeit alle Verbindungen von und nach Memmingen gestrichen, Wizz Air und einige Charterflieger weichen auf andere Flughäfen aus.

Den gesamten Flugplan mit allen Zielen und Zeiten finden Sie hier.
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Quelle: Flughafen Memmingen

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