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Category : Allgemein

17Jun
Bild_Suceava-2Eine neue Brücke zwischen Schwaben und der Bukowina

Eine neue Brücke zwischen Schwaben und der Bukowina

Erstflug nach Suceava mit „Botschaftern“ des Bezirks

Es ist das sechste Ziel des Flughafen Memmingen in Rumänien. Und es ist eine Destination, die in einem besonderen Verhältnis zu Schwaben steht. Denn es waren auch Siedler aus Schwaben, die das Bild der Bukowina im 19. Jahrhundert mitgeprägt haben. Folgerichtig waren beim Erstflug nach Suceava heute (17.6.) namhafte „Botschafter“ Schwabens an Bord der Wizz Air Maschine.

Denn der Bezirk Schwaben pflegt bereits seit 1997 eine Regionalpartnerschaft in die rumänisch-ukrainische Grenzregion Bukowina. Sie entstand aus der historischen Verbundenheit Schwabens zum ehemaligen „Buchenland“, in dem viele deutschstämmige Menschen lebten. Sehr erfreut ist man nun beim Bezirk Schwaben über die neue, langersehnte Flugverbindung. „Das erleichtert uns die Partnerschaftsarbeit und das Entstehen weiterer Kontakte in die Bukowina“, so der ehemalige Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert bei einem Pressegespräch vor dem Erstflug, an dem er mit weiteren Vertretern des Bezirks teilnahm. Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid hatte seit geraumer Zeit versucht, dem Wunsch der Region nach einer direkten Flugverbindung in dieses Ziel nachzukommen. „Es freut mich sehr“, so Schmid, „dass es uns nun gemeinsam mit unserem Partner Wizz Air gelungen ist, diese traditionsreiche Verbindung zwischen Schwaben und der Bukowina mit drei Flügen pro Woche auf eine neue Basis zu stellen.“ „Mit der neuen Flugverbindung rücken wir noch enger zusammen“, betont Altbezirkstagspräsident Jürgen Reichert. Der amtierende Bezirkstagspräsident Martin Sailer erhofft sich, dass nach dem Vorbild der Beziehungen zum französischen Département de la Mayenne, mit dem der Bezirk ebenfalls eine Regionalpartnerschaft pflegt, nun auch auf kommunaler Ebene Beziehungen zwischen Schwaben und der Bukowina entstehen. „Eine direkte Anreise erleichtert hier doch einiges“, so Sailer.

Der bisherige Austausch zwischen den Regionen ist geprägt von Jugend- und Bildungsarbeit sowie dem Fachaustausch zwischen sozialen und medizinischen Einrichtungen. Darüber hinaus gibt es viele Kontakte durch das Bukowina-Institut, einem AN-Institut der Universität Augsburg, das sich der Erforschung der Kultur und Geschichte der Bukowina und dem östlichen und südöstlichen Europa widmet. Der Bezirk Schwaben betreut in Suceava und im ukrainischen Czernowitz zudem zwei Infostellen, die als „kleine Botschaften“ über Schwaben und Bayern informieren.

Am Erstflug nahmen seitens des Bezirks Schwaben Altbezirkstagspräsident Jürgen Reichert, Dr. Philipp Prestel, Europabeauftragter des schwäbischen Bezirkstags, und Dr. Katharina Haberkorn, Partnerschaftsbeauftragte für die Bukowina im Europabüro des Bezirks, teil.

Drei Mal wöchentlich – am Montag, Mittwoch und Freitag – verbindet die Fluggesellschaft Wizz Air nun Memmingen mit der rund 90.000 Einwohner zählenden Stadt. Heute gehört die nördliche Hälfte der Region Bukowina zur Ukraine, die südliche zu Rumänien. Hier liegen auch die bekannten Moldauklöster, die zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen.

Nach Sibiu, Cluj-Napoca, Temeswar, Tirgu Mures und der Hauptstadt Bukarest ist Suceava das sechste rumänische Flugziel ab Memmingen. Insgesamt bietet der Flughafen nun 23 Strecken von und nach Osteuropa.

Weitere Informationen unter www.allgaeu-airport.de und
www.bezirk-schwaben.de

Erstflug nach Suceava: Mit an Bord sind Schwabens Botschafter Altbezirkstagspräsident Jürgen Reichert (Mitte), Dr. Katharina Haberkorn (v.r.), Partnerschaftsbeauftragte für die Bukowina im Europabüro des Bezirks, und Dr. Philipp Prestel, Europabeauftragter des schwäbischen Bezirkstags. Bezirksrätin Petra Beer aus Memmingen und Ralf Schmid, Geschäftsführer Flughafen Memmingen, verabschiedeten sie. Bild: Flughafen Memmingen

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5Jun
Erstflug GlobalisReise-Spezialist setzt auf den Flughafen Memmingen

Reise-Spezialist setzt auf den Flughafen Memmingen

Neuer Partner, neue Reiseziele: Der Reiseveranstalter Globalis, Spezialist für geführte Erlebnisreisen, setzt nun verstärkt auf den Flughafen Memmingen und bietet eine Reihe interessanter neuer Reiseziele mit eigenem Charter an.

Den Auftakt macht Jersey. In dieser und in der kommenden Woche erkunden zahlreiche Reisende aus Süddeutschland bei zwei Touren die Kanalinsel, die mit ihrem milden Klima und der Mischung aus britischem Lifestyle und französisches Savoir-vivre begeistert. Geflogen wird mit der britischen Fluggesellschaft Blue Islands. Im Herbst (14. bis 21. Oktober) steht dann im Rahmen einer Gruppenreise Lamezia Therme auf dem Flugplan. Hier fungiert Sundair als Airline Partner. Kalabrien steht mit gleich zwei Reisevarianten auf dem Programm. Neben einer Standortrundreise mit Unterbringung in der besonders beliebten Urlaubsregion Tropea richtet sich das Angebot auch an Aktivurlauber. Unter dem Titel „Wandern an Italiens unentdeckter Stiefelspitze“ erwartet die Teilnehmer eine Reihe spannender Touren „zwischen“, so die Ausschreibung, „Olivenhainen, Zitrusbäumen und Weinreben“. Die verschiedenen Touren sind bei Verlagen der Region im Rahmen einer Leserreise buchbar.

„Wir freuen uns über diesen neuen Partner“, betont Flughafen Vertriebsleiter Marcel Schütz. „Globalis bietet unseren Passagieren neue, spannende Reiseziele.“ Klaus Daccache, Verkaufsleiter bei Globalis, verspricht beim Start in Memmingen für 2020 zahlreiche Erlebnisreisen. So steht im Februar (16.- 21.) bereits eine Winterreise nach Kuusamo in Finnisch-Lappland auf dem Programm. Auch Jersey soll wieder besucht werden. „Wir haben uns bewusst für Memmingen entschieden, da wir hier ein gutes Einzugsgebiet und starke Vertriebspartner und Verlagspartner haben“ so Daccache. Globalis verstehe sich seit nunmehr 40 Jahren als Experte für nicht alltägliche Gruppenreisen und gehe als mittelständisches, inhabergeführtes Unternehmen seinen eigenen Weg, der nun auch ins Allgäu geführt hat.

Weitere Informationen unter www.globalis.de.

Quelle: Flughafen Memmingen

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28Mai
Urlaub ab MemmingenPfingstferien – Tipps für einen stressfreien Start in den Urlaub

Pfingstferien – Tipps für einen stressfreien Start in den Urlaub

Während der Pfingstferien, vom 08. – 23. Juni, geht es für viele in den wohlverdienten Urlaub!
Das heißt aber auch Hochsaison am Airport. Um stressfrei in den Urlaub starten zu können, hier ein paar Tipps: 

  • Buchen Sie Ihren Parkplatz vorab bequem online, denn nur so haben Sie die Garantie auf einen freien Stellplatz.
  • Kalkulieren Sie ggf. eine längere Anreisezeit aufgrund von Stau, Unfällen und Baustellen ein und überlegen Sie sich, welche Route Sie fahren möchten. Checken Sie frühzeitig mit einem Routenplaner wie Google Maps die aktuelle Fahrtzeit zum Flughafen Memmingen – und starten Sie, wenn nötig, etwas früher.
  • Seihen Sie rechtzeitig vor Ihrem Abflug am Flughafen. Der Check-in ist 2 Stunden vor Abflug geöffnet.
  • Achten Sie auf die Anzeigen und Durchsagen am Flughafen.
  • Überprüfen Sie die Abflugzeit Ihres Fluges und bedenken Sie auch eventuelle Wartezeiten vor der Sicherheits- und Passkontrolle am Flughafen Memmingen.
  • Achten Sie auf die Vorschriften für die Mitnahme von Handgepäck, insbesondere bei Flüssigkeiten. Packen Sie Ihr Handgepäck so klein wie möglich und nehmen Sie darin nur mit, was Sie unbedingt für den Flug benötigen. Wenig und gut vorbereitetes Handgepäck kann die Luftsicherheitskontrolle beschleunigen. Hier finden Sie weitere Informationen.
  • Bitte seihen Sie rechtzeitig am Gate, auch wenn unser Biergarten und Shop zum Verweilen einladen. Für alle Raucher gibt es im OG nach der Passkontrolle eine Raucherkabine.

Wir wünschen allen einen guten Flug ab Memmingen und einen tollen Urlaub!

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27Mai
Flughafenausbau_WiederverwertungAusbau läuft nach Plan

Ausbau läuft nach Plan

Am Flughafen Memmingen sind Arbeiten in vollem Gange

Seit Wochen hat der Flughafen Memmingen nächtliche Besucher, die sich ins Erdreich wühlen, baggern und Kabel verlegen. Eine erste Zwischenbilanz ergab nun: Alle Arbeiten laufen nach Plan.

„Unsere Baufirmen und unsere Mitarbeiter machen einen tollen Job“, zieht Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid eine erste, erfreuliche Zwischenbilanz. Der Zeitplan werde exakt eingehalten, mitunter sei man ihm sogar etwas voraus. Bisher wurden bereits sieben Kilometer Leerrohrtrassen entlang der Start- und Landebahn verlegt. Im Bereich der Elektroarbeiten wurde mit dem Kabeleinzug für die zukünftige neue Flughafenbefeuerung begonnen. Als nächstes heißt es, 125 Einlaufschächte für das Regenwasser auszubauen und weitere Leerrohrtrassen anzulegen. Im Laufe der Arbeiten werden viele Materialien wiederverwertet. So werden abgetragene Betonplatten zerkleinert und später als Unterbau für neue Betriebswege genutzt.

Insgesamt werden im Zuge der Ausbauarbeiten rund 100 Kilometer Leerrohre mit 120 Kilometer Befeuerungskabel verlegt. Dabei gilt es, über zehn Kilometer Kabelgraben zu bauen. Für das Herzstück des Projekts, die Verbreiterung der Start- und Landebahn von 30 auf 45 Meter, wird eine Asphaltfläche von 165.000 Quadratmetern bearbeitet. Geplant ist, 20.000 Tonnen Asphalt abzufräsen und 57.000 Tonnen Asphalt neu aufzubringen. Dies wird in der Zeit vom 17. bis 30. September geschehen, wenn der Flughafen seine Pforten schließt. Neben der Sanierung und Verbreiterung der Start- und Landebahn und der Erneuerung des Landesystems werden auch die Gepäckhalle erweitert, Vorfeldflächen vergrößert und ein Regenrückhaltebecken gebaut. Mit einem Abschluss der gesamten Arbeiten ist im Jahr 2020 zu rechnen.

Weitere Informationen zum Ausbau unter www.flymemmingen.de/ausbaumassnahmen

Betonplatten zu Betriebswegen: Großer Wert wird beim Ausbau des Flughafen Memmingen auf die Wiederverwertung gelegt. So zerkleinern diese Maschinen Betonplatten. Das so gewonnene Material dient später als Unterbau für neue Wege.

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26Apr
Flugziel Amman ab MemmingenEine neue Brücke in  den Nahen Osten

Eine neue Brücke in den Nahen Osten

Erstmals ab Oktober: Von Memmingen nach Jordanien

Der Flughafen Memmingen schlägt eine neue Brücke in den Nahen Osten. Denn ab 29. Oktober steht Amman, Jordaniens Hauptstadt, als neues Ziel auf dem Winterflugplan. Zwei Mal pro Woche geht es mit Ryanair nonstop von Memmingen in die Kapitale des Haschemitischen Königreiches, das zahlreiche touristische Höhepunkte zu bieten hat.

Rund vier Millionen Einwohner zählt die Metropolregion Amman. Die Stadt selbst bietet mit dem Archäologischen Museum und dem Römischen Theater attraktive Sehenswürdigkeiten, ist aber auch Ausgangspunkt, um das Land zu erkunden. Zu dessen weltbekannten Höhepunkten zählen Petra, die in rötlichen Fels gehauene Stadt im Süden, die Wüste Wadi Rum und der Berg Nebo. Auch ein Sprung ins Tote Meer gehört zum Pflichtprogramm. „Jordanien ist noch ein touristischer Geheimtipp mit großem Potential“, erläutert Marcel Schütz, Vertriebsleiter des Flughafen Memmingen. Süddeutschland erhalte damit eine attraktive Brücke in den Nahen Osten. Und der nächste Winterflugplan, der vor kurzem erst um das neue Ziel Lissabon erweitert wurde, biete somit wieder zahlreiche spannende Reiserouten. Nach Amman geht es künftig stets am Dienstag und am Samstag.

Deutsche Staatsangehörige benötigen nach Auskunft des Auswärtigen Amtes zur Einreise nach Jordanien ein Visum, das vorab bei der Botschaft des Königreichs Jordanien in Berlin beantragt werden kann, aber auch am Flughafen Queen Alia International ausgestellt wird.  Zum Zeitpunkt der Einreise nach Jordanien muss der Pass noch eine Mindestgültigkeit von sechs Monaten haben.

Buchen Sie Ihre Flüge ab Memmingen günstig und bequem online.

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24Apr
PassagierrekordPassagier-Rekord am Airport Memmingen

Passagier-Rekord am Airport Memmingen

Neuer Spitzenwert: 7.900 Fluggäste am Oster-Samstag  

Der Flughafen Memmingen meldet einen neuen Passagier-Rekord. Noch nie in der fast zwölfjährigen Geschichte des Airports wurden an einem Tag so viele Passagiere abgefertigt wie am vergangenen Oster-Samstag.

Schon in den Tagen zuvor lagen die täglichen Passagierzahlen über 7.000. Der Oster-Samstag jedoch brach alle Rekorde: 7.900 Fluggäste starteten oder landeten am Flughafen Memmingen. Insgesamt wurden an diesem Datum 21 Flüge mit je einem Start und einer Landung abgefertigt. „Ich muss unserer Mannschaft ein großes Kompliment aussprechen“, sagt Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. „Das war eine echte Kraftanstrengung, jeder hat sein Bestes gegeben.“ Dass an solchen Spitzentagen die eine oder andere nicht geplante Wartezeit auftrete, könne nicht vermieden werden. „Hier erreichen wir unsere Kapazitätsgrenze“, betont Schmid. Die geplante Erweiterung der Gepäckhalle werde bald Abhilfe schaffen. Empfehlenswert sei es auch, seinen Parkplatz am Flughafen in den Ferienzeiten vorab online zu buchen.

Quelle: Flughafen Memmingen

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2Apr

Jetzt geht es drei Mal pro Woche nach Bukarest

Nummer 5 ging heute (2.4.) an den Start, Nummer 6 folgt im Juni: Kein anderes osteuropäisches Land ist auf dem Memminger Flugplan umfangreicher vertreten als Rumänien, das bald auf sechs Strecken erreicht werden kann. Seit heute geht es wieder nonstop in die Hauptstadt Rumäniens. Bukarest wird dann drei Mal wöchentlich von der Fluggesellschaft Wizz Air angeflogen. Am 17. Juni folgt die Stadt Suceava.

Wer aus Bayern auf dem Luftweg nach Ost-Europa möchte, kommt am Flughafen Memmingen schon lange nicht mehr vorbei. Insgesamt 24 Flugziele in den Ländern des ehemaligen Ostblocks werden von den Fluggesellschaften Wizz Air, Ryanair und Pobeda in diesem Sommer angeflogen. Mit der knapp zwei Millionen Einwohner zählenden Hauptstadt Rumäniens ist nun auch das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes dabei vertreten. Zudem wurden Rumänien-Flüge erweitert. Sibiu und Temeswar werden nun im Sommer je fünf Mal pro Woche bedient.

Einst aufgrund der neubarocken Architektur, die dem französischen Einfluss entstammt, auch das „Paris des Ostens“ genannt, ist Bukarests heutiges Stadtbild von einer vielfältigen Architektur mit einem bunten Stilgemisch geprägt. Wizz Air fliegt nun drei Mal pro Woche – am Dienstag, Donnerstag und am Samstag – von Memmingen nach Bukarest, das im Jahr 2012 schon einmal zum Streckennetz zählte. Nach Sibiu, Cluj-Napoca, Temeswar und Tirgu Mures ist die Metropole aktuell das fünfte rumänische Flugziel ab Memmingen, das ebenso wie viele andere Osteuropa-Strecken von Urlaubern, Geschäftsreisenden und Besuchern von Freunden und Verwandten genutzt wird, wie von in Süddeutschland arbeitenden Fachkräften. Der Bukarester Flughafen Henri Coandă in Otopeni liegt rund 20 Kilometer nördlich der Stadt und ist mit zwei Express-Buslinien mit dem Zentrum verbunden. Ab 17. Juni geht es mit Wizz Air zwei Mal wöchentlich nach Suceava, dem Zentrum der rumänischen Bukowina.

Buchen Sie Ihre Flüge ab Memmingen günstig und bequem online.

Herzliche Begrüßung in Memmingen: Der Erstflug nach Bukarest startete heute planmäßg.
Bild: Flughafen Memmingen

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26Mrz

Der neue Flugplan schlägt alle Rekorde

Mit der Rekordzahl von 52 Linienverbindungen und weiteren Charterflügen startet der Flughafen Memmingen in die Sommersaison. Neu im Flugplan, der am kommenden Sonntag in Kraft tritt, sind Bukarest und Suceava in Rumänien, Ohrid in Nord-Mazedonien und die albanische Hauptstadt Tirana. Ein Comeback feiert Chania auf Kreta.

Das aktuelle Streckennetz ab Memmingen erstreckt sich mittlerweile weit über Europa hinaus. Zu den seit Jahren geflogenen „Klassikern“ wie London, Dublin und Palma de Mallorca gesellen sich auch Destinationen in Nordafrika und Asien. „Unser Mix wird immer vielfältiger und bunter“, betont Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. „Aus diesem Strauß kann sich jeder sein Wunschziel aussuchen.“ Mit 52 regelmäßig angeflogenen Reisezielen erreiche der Airport einen neuen Rekordwert. Unter anderem ist die zweite Maschine, die Ryanair mit Beginn des Sommerflugplans vor Ort in Memmingen stationiert, dafür verantwortlich. Weiter ansteigend ist auch der Incoming-Anteil, also die Zahl jener Gäste, die aus dem Ausland nach Memmingen fliegen, um in Süddeutschland, Österreich oder der Schweiz Verwandte zu besuchen, Urlaub zu machen, zu studieren oder zu arbeiten. „So gelingt es uns“, ergänzt Schmid, „Familien in Europa zu verbinden.“

Dies trifft insbesondere auf die 24 Strecken nach Osteuropa zu. Ab 2. April geht es nonstop in die Hauptstadt Rumäniens. Bukarest wird dann drei Mal wöchentlich von der Fluggesellschaft Wizz Air angeflogen. Am 1. Juli startet der erste Flug von Memmingen nach Ohrid in Nord-Mazedonien.  Auch Albaniens Hauptstadt Tirana ist ab 3. Juli mit Wizz Air am Mittwoch und am Sonntag erreichbar. Bereits ab 17. Juni geht es nach Suceava, dem sechsten Ziel in Rumänien. Drei Mal wöchentlich fliegt Wizz Air in die Stadt, die als das Zentrum der rumänischen Bukowina gilt. Ab 3. April geht es jeden Mittwoch und jeden Sonntag nonstop von Memmingen in die Hafenstadt Chania an der Nordwestküste Kretas. Obendrein wurden auf mehreren bestehenden Strecken die Frequenzen aufgrund großer Nachfrage erhöht.

Sommerzeit ist Charterzeit. So fliegt ab 28. April der Korsika-Experte Rhomberg wieder jeden Sonntag zwei Mal auf die Mittelmeerinsel. Amos Reisen bietet Flüge nach Neapel. Beide Ziele übernimmt die österreichische Fluggesellschaft Peoples an. Das ägyptische Hurghada, das touristische Zentrum am Roten Meer, ist ab Memmingen für Kunden von FTI, Europas viertgrößtem Reiseveranstalter, nonstop erreichbar. Corendon Airlines bringt ab Mitte April jede Woche wieder Urlauber von Memmingen ins türkische Ferienparadies Antalya. Neu im Bereich einmaliger Sondercharter sind Lamezia Terme in Italien und die Kanalinsel Jersey. Beide Ziele bietet der Veranstalter Globalis Erlebnisreisen ab Memmingen an. Das Bayerische Pilgerbüro legt wieder für die Zeit von 13. bis 17. Juni eine Sonderreise nach Lourdes ab Memmingen auf.

Keinen Flugbetrieb gibt es in Memmingen vom 17. bis 30. September. In dieser Zeit wird die Start- und Landebahn im Zuge der Ausbauarbeiten verbreitert, und der Airport bleibt geschlossen. Ryanair hat in dieser Zeit alle Verbindungen von und nach Memmingen gestrichen, Wizz Air und einige Charterflieger weichen auf andere Flughäfen aus.

Den gesamten Flugplan mit allen Zielen und Zeiten finden Sie hier.
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Quelle: Flughafen Memmingen

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22Mrz

Bayerns Bau- und Verkehrsminister informiert sich vor Ort am Flughafen Memmingen über den Stand der Ausbauarbeiten

Prominenter Besuch auf der Nachtbaustelle am Flughafen Memmingen: Vor Ort informierte sich Bayerns Bau- und Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart über den Stand der Arbeiten. Gemeinsam mit dem Memminger Landtagsabgeordneten Klaus Holetschek, der auch als Vorsitzender des Tourismusverbands Allgäu/Bayerisch-Schwaben fungiert erlebte er zu später Stunde, was sich vor Ort tut, wenn der Flugbetrieb ruht. Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid erläuterte den nächtlichen Besuchern, worauf es bei dieser nicht alltäglichen Baustelle ankommt. „Der Flugbetrieb am nächsten Morgen darf nicht beeinträchtigt werden“, berichtet er. Deshalb müsse nach jeder Nachtschicht der Flughafen rechtzeitig ab 6 Uhr wieder betriebsbereit sein. In einem ersten Schritt werden nun Kabelgräben neben der Start- und Landebahn für das Leerrohrsystem und somit für die zukünftige neue Flughafenbefeuerung ausgehoben. Demnächst folgen die Elektroarbeiten für die technische Ausrüstung der Flughafenbefeuerung und -steuerung. Herzstück des Projekts ist die Verbreiterung der Start- und Landebahn von 30 auf 45 Meter, die in der Zeit vom 17. bis 30. September durchgeführt wird. Dann findet kein Flugbetrieb statt. Neben der Sanierung und Verbreiterung der Start- und Landebahn und der Erneuerung des Instrumentenlandesystems werden auch die Gepäckhalle erweitert, Vorfeldflächen vergrößert und ein Regenrückhaltebecken gebaut. Mit einem Abschluss der gesamten Arbeiten ist im Jahr 2020 zu rechnen. Minister Hans Reichhart unterstrich vor Ort, welche Rolle Memmingen als dritter bayerischer Verkehrsflughafen für den Tourismus und die Wirtschaft der Region spiele.

Informationen über die Ausbaumaßnahmen und die laufenden Fortschritte unter: https://flymemmingen.de/ausbaumassnahmen/

Zu Gast am Airport: Bayerns Bau- und Verkehrsminister Hans Reichhart (links) besuchte die Nachtbaustelle. Vor Ort informierten ihn (v. l.) Hans-Peter Groll von der ausführenden Baufirma Kutter, MdL Klaus Holetschek, Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid und Michael Schilling, stellvertretender Aufsichtsrats- und Beiratsvorsitzender der Flughafen Memmingen GmbH und der Allgäu Airport GmbH & Co. KG. Bild: Maximilian Mair

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12Mrz

Ab 17. Juni von Memmingen nach Suceava

Seine Osteuropa-Kompetenz baut der Flughafen Memmingen weiter aus: Ab 17. Juni bietet er mit der Stadt Suceava bereits ein sechstes Ziel in Rumänien und insgesamt 23 Strecken von und nach Osteuropa.

Drei Mal wöchentlich – am Montag, Mittwoch und Freitag – wird die Fluggesellschaft Wizz Air Memmingen mit der rund 90.000 Einwohner zählenden Stadt verbinden. Sie gilt als das Zentrum der rumänischen Bukowina und beheimatet unter anderem eine 1990 gegründete Universität und mehrere Museen. Zu markanten Bauten des Stadtbildes zählen die Burg der Moldaufürsten aus dem 15. Jahrhundert, die Mirăuți-Kirche und das Kloster Zamca der armenischen Kolonie. Die Bukowina wurde im 19. Jahrhundert auch durch Siedler aus Schwaben geprägt. Heute gehört die nördliche Hälfte der Region zur Ukraine, die südliche zu Rumänien. Hier liegen auch die bekannten Moldauklöster, die zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen. Die Bukowina gehörte bis 1918 zur Habsburgermonarchie. Der Bezirk Schwaben unterhält seit 1997 eine Partnerschaft mit beiden Teilen der rumänisch-ukrainischen Grenzregion der Bukowina.

Nach Sibiu, Cluj-Napoca, Temeswar, Tirgu Mures und der ab 2. April auf dem Flugplan stehenden Hauptstadt Bukarest ist Suceava nun das sechste rumänische Flugziel ab Memmingen. „Wie auf allen Osteuropa-Flügen rechnen wir auch auf dieser Strecke mit einem Passagier-Mix aus Urlaubern, Geschäftsreisenden und Besuchern von Freunden und Verwandten“, erläutert Flughafen Vertriebsleiter Marcel Schütz. Noch heute bestehen zahlreiche verwandtschaftliche Beziehungen zwischen der Region und Süddeutschland.

Tickets sind bereits buchbar.

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