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Kategorie : Allgemein

4Jul
07-CorendonNonstop ab Memmingen zu Sonne, Meer und Urlaub

Nonstop ab Memmingen zu Sonne, Meer und Urlaub

Der Flughafen Memmingen verfügt über zwei neue sonnige Reiseziele: Denn Corendon Airlines, ein Unternehmen mit Sitz in den Niederlanden, Malta und der Türkei, fliegt nun regelmäßig nach Heraklion auf Kreta und nach Rhodos.

Wenn auch mit Corona-bedingter Verspätung, erweitert der Allgäu Airport jetzt sein bereits umfangreiches Angebot an Sonnenzielen mit Meerblick um zwei weitere Destinationen. Seit dem heutigen Samstag (4. Juli) geht es nun nonstop auf die Ferieninsel Rhodos. Bereits am Donnerstag erfolgte die Premiere der Verbindung Memmingen-Heraklion auf Kreta.

Mit über 3000 Sonnenstunden im Jahr zählt Rhodos, die viertgrößte Insel Griechenlands und die Hauptinsel der griechischen Inselgruppe Dodekanes in der Südost-Ägäis, zu den sonnigsten Regionen Europas. Bis zum 31. Oktober geht es jeden Samstag und jeden Dienstag aus dem Allgäu nonstop auf die bei Urlaubern sehr beliebte Insel.

Jeden Donnerstag und Sonntag steht bis zum 18. Oktober Heraklion auf Kreta als neues Ziel auf der Memminger Anzeigetafel. Kreta ist die größte griechische Insel und nach Sizilien, Sardinien, Zypern und Korsika die fünftgrößte im Mittelmeer. Auch als Wanderregion wird sie von vielen Gästen sehr geschätzt. „Wir freuen uns, dass Corendon trotz schwieriger Zeiten seine Pläne umgesetzt und somit unser Griechenland-Angebot noch attraktiver gemacht hat“, betonte Flughafen Vertriebsleiter Marcel Schütz bei der Verabschiedung des ersten Rhodos-Fliegers. Zum Memminger Hellas-Paket zählen auch Chania auf Kreta, Thessaloniki und die Hauptstadt Athen. Alle drei Ziele werden von Ryanair regelmäßig angeflogen.

Ab 24. Juli wieder nach Antalya

Türkei-Urlauber müssen sich noch etwas gedulden. Aber pünktlich zum Ferienstart in Bayern und Baden-Württemberg verbindet Corendon auch wieder Memmingen mit der türkischen Ferienmetropole Antalya. Jeden Freitag geht es ab 24. Juli nonstop an die türkische Riviera.

Vor dem Flug nach Griechenland Formular ausfüllen

Ein Hinweis für Fluggäste nach Griechenland: 48 Stunden vor Reiseantritt muss jeder Reisende ein Online-Formular ausfüllen. Danach bekommt man einen QR-Code aufs Smartphone, den man bei der Einreise vorzeigen muss. Weitere Informationen unter: https://www.auswaertigesamt.de/de/aussenpolitik/laender/griechenland-node/griechenlandsicherheit/211534. An Bord aller Flüge gilt weiterhin Maskentragepflicht.

Pauschalangebote namhafter Reiseveranstalter für Ferien auf Kreta, Rhodos oder in der Türkei gibt es in jedem Reisebüro sowie im TUI ReiseCenter am Flughafen. Wer ausschließlich Flüge buchen möchte, kann dies online unter corendonairlines.com tun.

Ab Memmingen jetzt nonstop nach Rhodos und Kreta – und auch bald wieder nach Antalya. Die Fluggesellschaft Corendon hat ihr Angebot erweitert. Unser Bild zeigt die Crew des Erstfluges nach Rhodos.

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23Jun
Eröffnung E-TankstelleLaden vor dem Starten: Neue E-Tankstelle am Airport

Laden vor dem Starten: Neue E-Tankstelle am Airport

Am Flughafen Memmingen hat ein neues Zeitalter der Elektro-Mobilität begonnen. Da immer mehr Passagiere mit dem E-Auto zum Airport kommen, können sie dort ihre Fahrzeuge jetzt an einer neuen Ladestation mit Energie versorgen. Eingeweiht wurde die neue E-Tankstelle heute (23. Juni) vom Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Steffen Bilger.

„Die Elektromobilität ist auf dem Vormarsch. Deshalb freut es mich sehr, dass der Allgäu Airport dieser Entwicklung nun mit einer solch modernen Anlage Rechnung trägt“, erklärte Staatssekretär Bilger. Gemeinsam mit dem Allgäuer Bundestagsabgeordneten Stephan Stracke (CSU) weihte er die Anlage ein. „Die Elektromobilität startet im Allgäu weiter durch. Dazu braucht es eine flächendeckende Ladeinfrastruktur. Ich freue mich sehr, dass der Bund diese zukunftsfähige Mobilität am Allgäu Airport mit 145.000 Euro gefördert hat,“ erläuterte Stracke.

Die neue E-Ladestation verfügt über zehn Ladesäulen, die alle mit Ökostrom aus der Photovoltaik-Anlage des Flughafens versorgt werden. „Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Klimaneutralität und machen die An- und Abreise noch umweltfreundlicher“, betonte Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid. Die neue E-Tankstelle befindet sich in unmittelbarer Nähe des Terminals. Die Ladesäulen sind überdacht und an ein sogenanntes Backend-System angeschlossen, über das die Abrechnung erfolgt. Solange ein Fahrzeug geladen wird, fallen keine Parkgebühren an. Die Ladesäulen sind mit einer telefonischen Störungshotline ausgestattet, über die man rund um die Uhr Hilfe bei Ladeproblemen bekommen kann. Da es sich um Schnell-Ladestationen handelt, haben die Fahrzeuglenker die Möglichkeit, ihre Gefährte innerhalb kurzer Zeit vor dem Start ihrer Reise oder nach der Rückkehr aufzuladen. Während der Abwesenheit müssen die Fahrzeuge auf einem der Parkplätze abgestellt werden

Die neue Tankstelle ist ein Projekt der Airport Energie Management GmbH, einer Tochtergesellschaft des Flughafens und der e-con AG aus Memmingen. In der Airport Energie Management GmbH werden die Kompetenzen in Bereich der erneuerbaren Energien am Flughafen gebündelt und zukünftig weiter ausgebaut.

Weitere Informationen zur Tankstelle

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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16Jun
AdobeStock_126802364_sAb Oktober wieder ein neues Ziel in Rumänien

Ab Oktober wieder ein neues Ziel in Rumänien

Rumänien zählt weiterhin auf dem Flugplan des Airport Memmingen zu den Top Zielen. Ende Oktober kommt eine neue Strecke hinzu: Die Fluggesellschaft Wizz Air verbindet dann zwei Mal pro Woche Memmingen mit Bacău.

Die 145.000 Einwohner zählende Stadt im Nordosten Rumäniens, das wirtschaftliche Zentrum des Region Moldau, wird jeweils am Dienstag und am Samstag angeflogen. Start ist der 31. Oktober. Tickets ab 24,99 Euro sind bereits buchbar. „Gerade in Zeiten der Corona-Krise konnten wir eine wichtige Luftbrücke zwischen Rumänien und Süddeutschland aufrechterhalten“, betont Flughafen Vertriebsleiter Marcel Schütz. Dringend gebrauchte Pflegekräfte und Erntehelfer konnten so schnell und sicher an ihre Arbeitsplätze und in ihre Heimat gelangen. Im Laufe dieser Woche werden alle bisherigen rumänischen Ziele (Cluj-Napoca, Sibiu, Temeswar, Tirgu Mures und Suceava) wieder angeflogen. Mit Bacău stehen zum Start des Winterflugplanes dann sechs Flugziele in Rumänien zur Verfügung. 

16.06.2020 | Flughafen Memmingen 

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15Jun
20200615_Besuch Ministerin Schreyer vor FlugzeugBayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer besucht den Flughafen Memmingen

Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer besucht den Flughafen Memmingen

Jede Woche werden es mehr. Die Zahl der Starts und Landungen am Flughafen Memmingen nimmt kontinuierlich zu. „Wir sind auf dem Weg zurück zu einem geregelten Flugverkehr“, betonte Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer, die am heutigen Montag (15. Juni) gemeinsam mit Verkehrsstaatssekretär Klaus Holetschek den dritten Verkehrsflughafen des Freistaats besuchte.

„Die Richtung stimmt. Aber es ist noch ein weiter Weg, den wir zurückzulegen haben“, schilderte Airport Geschäftsführer Ralf Schmid der CSU-Politikerin, die erstmals dem Memminger Flughafen einen Besuch abstattete. Schritt für Schritt seien die beiden Fluggesellschaften Ryanair und Wizz Air dabei, ihre Kapazitäten in Memmingen hochzufahren. „Die Nachfrage ist da“, betonte Schmid, „doch viele Länder handhaben aktuell unterschiedliche Einreise-Bestimmungen, die noch Grenzen setzen.“ Bayerns Verkehrsministerin Kerstin Schreyer betonte, dass der Flughafen Memmingen die Anbindung des Allgäus an den internationalen Luftverkehr gewährleiste und für Wirtschaft und Tourismus wichtig sei. Ministerin Schreyer und Verkehrsstaatssekretär Holetschek wünschten dem Flughafen daher eine schnelle Rückkehr zu einem normalen Flugbetrieb.

Dieses Comeback zeichnet sich immer deutlicher ab. Während die Fluggesellschaft Wizz Air schon seit geraumer Zeit die Zahl ihrer Flüge erhöht, geht Ryanair am 1. Juli europaweit wieder an den Start. Dann werden auch die ersten Verbindungen ab Memmingen aufgenommen, u. a. zu beliebten Urlaubszielen nach Spanien, Italien und Griechenland. Das Flugprogramm ergänzen nach und nach weitere Airline- und Reiseveranstalter Partner, sodass den Passagieren in den Sommerferien und darüber hinaus zahlreiche Destinationen zur Verfügung stehen.

Eine Übersicht über die aktuellen Strecken von und nach Memmingen gibt es unter www.allgaeu-airport.de/uebersicht-sommerflugziele-2020.

Sicherheit hat am Airport weiterhin erste Priorität: So dürfen das Terminal nur gebuchte Passagiere mit Masken betreten. Auf die Einhaltung von Abstandsregeln wird geachtet. Um Kontakte am Schalter zu verringern, werden die Passagiere im Vorfeld gebeten, die Möglichkeit des Online Check-ins zu nutzen. Auch an Bord der Flugzeuge, die stets über Nacht desinfiziert werden, herrschen strenge Hygiene-Regeln.

Flughafen Memmingen | 15.06.2020

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29Mai
Wizz AirWeiteres Ferienziel am Start: Zypern

Weiteres Ferienziel am Start: Zypern

Neu: Wizz Air fliegt von Memmingen nach Zypern

Ein immer wieder nachgefragtes Sommerziel wird ab dem 11. Juli vom Flughafen Memmingen aus erreichbar sein: Die Fluggesellschaft Wizz Air hat Larnaca im Süden von Zypern in den Flugplan aufgenommen. Dreimal wöchentlich – Dienstag, Donnerstag und Samstag – wird die Strecke bedient.

„Wir freuen uns sehr, dass unsere Fluggäste nun wieder Zypern erreichen können“, kommentiert Marcel Schütz, Bereichsleiter Aviation, die neue Route. „Seit Jahren steht die Mittelmeerinsel auf dem Wunschzettel vieler Passagiere. Jetzt können wir die Lücke wieder schließen und haben mit dieser touristischen Perle ein weiteres Ferienziel am Start“. Urlauber können ab sofort mit der Planung beginnen, der Ticketverkauf hat bereits begonnen. Die neue Strecke unterstreiche auch, so Schütz, welche Bedeutung der Standort Memmingen für Wizz Air habe.

Die mediterrane Hafenstadt Larnaca an der Südküste Zyperns gilt als attraktives Reiseziel: Die Burg in der Altstadt und die im 9. Jahrhundert erbaute orthodoxe Lazarus Basilika mit ihren drei Kuppeln und dem eindrucksvollen Glockenturm ziehen die Besucher in ihren Bann. Am Stadtstrand Finikoudes Beach und dessen palmengesäumter Uferpromenade ist Erholung angesagt. Unmittelbar vor der Küste liegt das als Tauchspot beliebte Wrack der MS Zenobia. Auch die zypriotische Küche mit ihrer Mischung aus griechischen, türkischen und levantinischen Einflüssen ist mehr als eine Kostprobe wert.

Quelle: Flughafen Memmingen

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11Mai
20200511_PM ÖffnungNormalbetrieb rückt näher

Normalbetrieb rückt näher

Der Flughafen Memmingen geht einen weiteren Schritt in Richtung Normalbetrieb. Seit dem heutigen Montag (11. Mai) ist er zu bestimmten Zeiten wieder generell für den Flugbetrieb geöffnet. Das betrifft sowohl den Linien- und Charterflugverkehr wie Privatpiloten.

Seit 5. April galt in Memmingen die sogenannte PPR-Regelung. Das Kürzel steht für Prior Permission required und bedeutet, dass Linienflüge, Hilfs- und Rettungsflüge, Organtransporte oder der Betrieb von Businessjets nur nach vorheriger Anmeldung stattfinden konnten. „Seit heute“, so berichtet Marcel Schütz, Bereichsleiter Aviation, „ist diese Anmeldung zwischen 7.30 und 16:30 Uhr nicht mehr notwendig.“ Weiterhin gelten vor Ort strenge Abstands- und Hygieneregeln. Das Terminal wird nur für gebuchte Passagiere von Linien- und Charterflügen geöffnet. Die Fluggesellschaft Wizz Air unterhält zurzeit die Verbindungen von Memmingen nach Sofia und Varna in Bulgarien, weitere Ziele sollen in Kürze folgen.

„Der Neustart betrifft auch alle Privatpiloten und Flugschüler, die in den letzten Wochen ihr Hobby nicht ausüben konnten“, berichtet Schütz. Denn auch sie fallen unter die Lockerungen, die in Bayern für Sport im Freien und mit Abstand ab heute gültig sind. Allerdings gelten auch hier strenge Hygieneauflagen. So darf Flugsport nur durchgeführt werden, wenn keine Verdachtssymptome für eine COVID 19 Erkrankung vorliegen. Im Zweifel sei von einer Ausbildung abzusehen. Theorieunterricht hat, wo möglich, durch E-Learning, Videokonferenzen und Distance-Learning zu erfolgen. In der Praxisausbildung ist Mundschutz zu tragen. Flugvorbereitungen sollen grundsätzlich individuell erfolgen. Ein Tipp der Flughafen-Verkehrsleiterin und Pilotin Julia Baumann: „Die verkehrsarme Zeit an unserem Airport kann gerne von allen Piloten genutzt werden, um das Verhalten an einem kontrollierten Verkehrsflughafen aufzufrischen und zu trainieren.“ Obwohl momentan geringer Betrieb herrsche, müssten jedoch die Luftraumregeln genau beachtet werden.

Auch Flugsport ist seit heute am Flughafen Memmingen wieder möglich.

Quelle: Flughafen Memmingen

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2Mai
Check-in mit Mundschutz am Flughafen MemmingenLangsamer Neustart – Wizz Air startet mit Flug nach Sofia

Langsamer Neustart – Wizz Air startet mit Flug nach Sofia

Nach der Einstellung des regulären Flugbetriebs am Flughafen Memmingen am 5. April erfolgt nun ein allmählicher Neustart. Am Samstag (2. Mai) landete und startete erstmals wieder eine Maschine der Fluggesellschaft Wizz Air, die am Wochenende in Europa auf ausgewählten Strecken ihren Betrieb wiederaufnahm. Das Ziel war Sofia. Weitere werden folgen.

Ungewohnte Bilder am Flughafen Memmingen: Das Terminal dürfen nur gebuchte Passagiere mit Masken betreten. Auf die Einhaltung von Abstandsregeln wird geachtet. Um Kontakte am Schalter zu verringern, werden die Passagiere im Vorfeld darauf hingewiesen, die Möglichkeit des Online Check-ins zu nutzen. Im Terminal wurden an den Countern Spuckschutz-Vorrichtungen installiert. Auch an Bord der Flugzeuge, die über Nacht desinfiziert werden, herrschen strenge Hygiene-Regeln. Das Kabinenpersonal trägt auf allen Flügen Masken und Handschuhe und verteilt, so die Airline, Desinfektionstücher an die Passagiere.

„Der Flughafen Memmingen wird seiner Rolle als wichtiger Teil der Verkehrsinfrastruktur mit diesen ersten Flügen gerecht“, betont Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. Diese Verbindungen ebnen Pflegekräften, Erntehelfern und Pendlern den Weg zurück in ihre Heimat und zu ihren Arbeitsplätzen in Deutschland, wo sie dringend gebraucht werden. „Aufgrund der aktuellen Grenzschließungen ist das Flugzeug im Vergleich zu Bahn und Pkw das sicherste und schnellste Verkehrsmittel“, unterstrich Schmid. In den nächsten Tagen sind weitere Flüge nach Sofia sowie ins bulgarische Varna und nach Kiew in der Ukraine geplant.

Während der Flugverkehr in Memmingen weitgehend ruhte, blieb man jedoch nicht untätig und nutzte die stille Zeit für weitere Baumaßnahmen. So wird zurzeit das Instrumentenlandesystem für die Landerichtung 06 mit dem Landekurssender und dem Gleitweg für den Betrieb vorbereitet. Außerdem begann die Verlegung einer Fernwärmeleitung von Nord nach Süd. Auch Vorbereitungen für den Ausbau der Gepäckhalle haben begonnen. Im Terminal wurde zudem durch die betriebseigenen Elektriker der Flughafenfeuerwehr die Beleuchtung auf moderne LED-

Flug mit Mundschutz: Passagiere und Flugbegleiter müssen nun an Bord und bereits beim Check-in strenge Hygiene-Maßnahmen beachten – wie hier vor dem Start des Flugs nach Sofia.

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31Mrz
Flugbetrieb weiter eingeschränktFlüge nur noch nach Voranmeldung

Flüge nur noch nach Voranmeldung

Am Flughafen Memmingen werden in dieser Woche nur noch vereinzelt Linienmaschinen abgefertigt. Ab 5. April wird der reguläre Betrieb für zwei Wochen eingeschränkt. Starts und Landungen können dann nur noch nach vorheriger Anmeldung stattfinden.

Wie bereits berichtet, ließ die Corona-Krise schon in den letzten Tagen und Wochen auch am Allgäu Airport die Passagierzahlen drastisch sinken. „Im März mussten wir einen Rückgang um 52 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen“, berichtet Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid. Knapp 60.000 Passagiere flogen in diesem Monat von und nach Memmingen. Im Jahr zuvor waren es 124.786. Bei den Starts und Landungen errechnet sich ein Minus von 33 Prozent.

Nachdem die meisten Fluggesellschaften ihre Maschinen am Boden belassen, kommt nun auch am Flughafen Memmingen der Linienflugverkehr zum Erliegen. „Ab 5. April werden wir für die nächsten beiden Wochen die sogenannte PPR-Regelung anwenden“, erläutert Schmid. PPR steht für Prior Permission required. Das bedeutet, Linienflüge, Hilfs- und Rettungsflüge, Organtransporte oder der Betrieb von Businessjets können nur nach vorheriger Anmeldung stattfinden. Auch das Terminalgebäude wird in dieser Zeit geschlossen sein. Am letzten Wochenende wurden im Auftrag der jeweiligen Regierungen Sonderflüge nach Skopje und nach Tirana durchgeführt.

Alle ihre Flüge ab Memmingen haben im April die Fluggesellschaften Ryanair, Pobeda, Corendon und FlyEgypt gestrichen. Auch Wizz Air wird den Betrieb einstellen, plant aber ab Mitte April einzelne Flüge nach Ohrid, Skopje, Sofia und Tirana. „Konkret“, so Flughafen Geschäftsführer Schmid, „kann das heute niemand vorhersagen.“ Abgesagt hat auch der Reiseveranstalter Amos seine Flüge nach Neapel, die in der Zeit zwischen 26. April und 14. Juni hätten stattfinden sollen. Von Ende April auf Ende September hat der Veranstalter Globalis seinen Sondercharter nach Lamezia Terme in Italien verschoben.

Unterstützung aus München

Unterstützung der bayerischen Landesregierung signalisierte bei einem Besuch am Airport Klaus Holetschek, Staatssekretär im Ministerium für Wohnen, Bau und Verkehr. „Der Flughafen Memmingen ist ein wichtiger Teil unserer Verkehrsinfrastruktur in Bayern“, so der CSU-Politiker. „Gerade in der aktuellen Krise spielt er für Hilfs- und Rettungsflüge weiterhin eine wichtige Rolle.“ Sein Ministerium werde dem Airport mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wie bereits berichtet, hatte man in Abstimmung mit dem Betriebsrat für die Flughafen Memmingen GmbH und die Tochter ALLgate GmbH, die zusammen rund 160 Mitarbeiter beschäftigen, Kurzarbeit beantragt. Für das Unternehmen stelle die momentane Krise, so betont Geschäftsführer Ralf Schmid, jedoch keine existenzielle Gefahr dar. Geplante Investitionen sowie einzelne Baumaßnahmen werden verschoben oder gestoppt.

Vor Ort: Unterstützung der bayerischen Landesregierung signalisierte bei einem Besuch am Airport Klaus Holetschek (links), Staatssekretär im Ministerium für Wohnen, Bau und Verkehr. Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid informierte ihn über die aktuelle Lage.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

31.03.2020 | Flughafen Memmingen GmbH

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17Mrz
Corona bremst Flugbetrieb

Corona bremst Flugbetrieb

Die weltweite Corona-Krise lässt auch den Flughafen Memmingen nicht unberührt. Der Flugbetrieb läuft vorerst eingeschränkt, Kurzarbeit wurde beantragt. Es herrscht jedoch Zuversicht, die Turbulenzen meistern zu können.

Nachdem immer mehr Länder Einreisestopps erlassen haben, sahen sich auch die Memmingen anfliegenden Airlines Ryanair, Wizz Air und Pobeda veranlasst, Flüge vorübergehend auszusetzen. „Aktuell bieten wir einen eingeschränkten Flugbetrieb, um vor allem Passagieren die Reise in ihre Heimatländer zu ermöglichen,“ berichtet Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid. Die Situation verändere sich aber ständig. Aus diesen Gründen sei es zurzeit auch nicht möglich, Aussagen über den kommenden Sommerflugplan zu treffen, der am 29. März in Kraft treten wird. Über 50 Flugziele waren bisher geplant. „Was davon wann und wie realisiert werden kann“, so Schmid, „hängt von der aktuellen Entwicklung rund um das Thema Corona ab.“ Auf jeden Fall würden in den kommenden zwei Monaten die Airlines ihre Kapazitäten und die Reiseveranstalter ihre Programme reduzieren. Passagieren, die Flüge oder Reisen in den kommenden Tagen und Wochen gebucht haben, wird empfohlen, sich bei der Fluggesellschaft oder dem Reiseveranstalter über den aktuellen Status zu erkundigen. Informationen über Einreisekontrollen und Einreisestopps erhält man beim Außenministerium oder der Botschaft des betroffenen Landes.

Makulatur sind auch die Prognosen für das aktuell laufende Geschäftsjahr, für das man noch vor wenigen Wochen am Allgäu Airport mit knapp zwei Millionen Passagieren gerechnet hat. Auf das Unternehmen habe die momentane Krise jedoch keine existenziellen Auswirkungen. „Die Flughafen Memmingen GmbH ist derzeit finanziell gut aufgestellt“, betont Ralf Schmid, „um eine solche Ausnahmesituation für einige Zeit meistern zu können.“ Selbstverständlich habe man in Abstimmung mit dem Betriebsrat und dem Aufsichtsrat rasch reagiert und für die Flughafen Memmingen GmbH und die Tochter ALLgate GmbH, die zusammen rund 160 Mitarbeiter beschäftigen, Kurzarbeit beantragt. Geplante Investitionen kommen auf den Prüfstand, die Verschiebung einzelner Baumaßnahmen werde diskutiert. „Wir sind aber zuversichtlich“, so Schmid, „diese für unsere gesamte Gesellschaft so schwierige Situation langfristig unbeschadet überstehen zu können.“

17.03.2020 | Flughafen Memmingen GmbH

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17Jun
Bild_Suceava-2Eine neue Brücke zwischen Schwaben und der Bukowina

Eine neue Brücke zwischen Schwaben und der Bukowina

Erstflug nach Suceava mit „Botschaftern“ des Bezirks

Es ist das sechste Ziel des Flughafen Memmingen in Rumänien. Und es ist eine Destination, die in einem besonderen Verhältnis zu Schwaben steht. Denn es waren auch Siedler aus Schwaben, die das Bild der Bukowina im 19. Jahrhundert mitgeprägt haben. Folgerichtig waren beim Erstflug nach Suceava heute (17.6.) namhafte „Botschafter“ Schwabens an Bord der Wizz Air Maschine.

Denn der Bezirk Schwaben pflegt bereits seit 1997 eine Regionalpartnerschaft in die rumänisch-ukrainische Grenzregion Bukowina. Sie entstand aus der historischen Verbundenheit Schwabens zum ehemaligen „Buchenland“, in dem viele deutschstämmige Menschen lebten. Sehr erfreut ist man nun beim Bezirk Schwaben über die neue, langersehnte Flugverbindung. „Das erleichtert uns die Partnerschaftsarbeit und das Entstehen weiterer Kontakte in die Bukowina“, so der ehemalige Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert bei einem Pressegespräch vor dem Erstflug, an dem er mit weiteren Vertretern des Bezirks teilnahm. Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid hatte seit geraumer Zeit versucht, dem Wunsch der Region nach einer direkten Flugverbindung in dieses Ziel nachzukommen. „Es freut mich sehr“, so Schmid, „dass es uns nun gemeinsam mit unserem Partner Wizz Air gelungen ist, diese traditionsreiche Verbindung zwischen Schwaben und der Bukowina mit drei Flügen pro Woche auf eine neue Basis zu stellen.“ „Mit der neuen Flugverbindung rücken wir noch enger zusammen“, betont Altbezirkstagspräsident Jürgen Reichert. Der amtierende Bezirkstagspräsident Martin Sailer erhofft sich, dass nach dem Vorbild der Beziehungen zum französischen Département de la Mayenne, mit dem der Bezirk ebenfalls eine Regionalpartnerschaft pflegt, nun auch auf kommunaler Ebene Beziehungen zwischen Schwaben und der Bukowina entstehen. „Eine direkte Anreise erleichtert hier doch einiges“, so Sailer.

Der bisherige Austausch zwischen den Regionen ist geprägt von Jugend- und Bildungsarbeit sowie dem Fachaustausch zwischen sozialen und medizinischen Einrichtungen. Darüber hinaus gibt es viele Kontakte durch das Bukowina-Institut, einem AN-Institut der Universität Augsburg, das sich der Erforschung der Kultur und Geschichte der Bukowina und dem östlichen und südöstlichen Europa widmet. Der Bezirk Schwaben betreut in Suceava und im ukrainischen Czernowitz zudem zwei Infostellen, die als „kleine Botschaften“ über Schwaben und Bayern informieren.

Am Erstflug nahmen seitens des Bezirks Schwaben Altbezirkstagspräsident Jürgen Reichert, Dr. Philipp Prestel, Europabeauftragter des schwäbischen Bezirkstags, und Dr. Katharina Haberkorn, Partnerschaftsbeauftragte für die Bukowina im Europabüro des Bezirks, teil.

Drei Mal wöchentlich – am Montag, Mittwoch und Freitag – verbindet die Fluggesellschaft Wizz Air nun Memmingen mit der rund 90.000 Einwohner zählenden Stadt. Heute gehört die nördliche Hälfte der Region Bukowina zur Ukraine, die südliche zu Rumänien. Hier liegen auch die bekannten Moldauklöster, die zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen.

Nach Sibiu, Cluj-Napoca, Temeswar, Tirgu Mures und der Hauptstadt Bukarest ist Suceava das sechste rumänische Flugziel ab Memmingen. Insgesamt bietet der Flughafen nun 23 Strecken von und nach Osteuropa.

Weitere Informationen unter www.allgaeu-airport.de und
www.bezirk-schwaben.de

Erstflug nach Suceava: Mit an Bord sind Schwabens Botschafter Altbezirkstagspräsident Jürgen Reichert (Mitte), Dr. Katharina Haberkorn (v.r.), Partnerschaftsbeauftragte für die Bukowina im Europabüro des Bezirks, und Dr. Philipp Prestel, Europabeauftragter des schwäbischen Bezirkstags. Bezirksrätin Petra Beer aus Memmingen und Ralf Schmid, Geschäftsführer Flughafen Memmingen, verabschiedeten sie. Bild: Flughafen Memmingen

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