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Bayern beteiligt sich auch an Mehrkosten beim Flughafen-Ausbau

Der Flughafen Memmingen kann mit einer erhöhten Förderung seines Ausbaus durch den Freistaat Bayern rechnen. Am Rande einer CSU-Verkehrskonferenz am Airport signalisierte Ilse Aigner (CSU), Bayerns Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr, am Dienstag eine Aufstockung der Mittel, da sich aufgrund steigender Baukosten der Investitionsbedarf erhöht hat.

Schon im Vorfeld hatte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder den Flughafen Memmingen als „wichtiges Infrastrukturprojekt für ganz Bayern“, bezeichnet. Ebenso wie Söder erklärte Ilse Aigner am Rande der Konferenz bei einem Vorgespräch zum Thema Flughafenausbau, Mehrkosten würden vom Freistaat anteilsmäßig mitgetragen. Bisher war geplant, dass das Land Bayern von den 17,7 Millionen Euro Baukosten 12,2 Millionen übernehmen wird. Mittlerweile wird mit einem Investitionsvolumen von knapp 21 Millionen Euro gerechnet. Die durch Kapazitätsengpässe bei Baufirmen und die anhaltend gute Baukonjunktur hervorgerufene Verzögerung des Baubeginns trägt maßgeblich zu der Kostensteigerung bei. „Die Unterstützung des Freistaats ist ein wichtiges Signal für uns“, betont Flughafen Geschäftsführer Ralf Schmid. „Dafür sind wir sehr dankbar.“

Im Mittelpunkt des geplanten Ausbaus stehen die Sanierung und Verbreiterung (von 30 auf 45 Meter) der Start- und Landebahn, die Erneuerung der Flughafenbefeuerung, die Optimierung des Instrumentenlandesystems sowie eine Erweiterung der Gepäckhalle.

Informationen in Sachen Flughafen-Ausbau aus erster Hand: Airport Geschäftsführer Ralf Schmid (rechts) erläutert  Staatsministerin Ilse Aigner sowie dem CSU-Landtagsabgeordneten Klaus Holetschek (links) und Gebhard Kaiser, Beiratsvorsitzender der Allgäu Airport GmbH & Co. KG, die aktuellen Pläne.