Turnschuhe, Jeans, kariertes Hemd, die Sonnenbrille lässig im Ausschnitt, „good morning, folks“: Der Vorstandschef von Ryanair trudelt auf der eigenen Pressekonferenz ein – Michael O’Leary, für seine Sprüche ebenso berühmt wie für seine Aversion gegen die Lufthansa und den Münchner Flughafen, dessen Sprengung er vor Jahren per Interview empfahl. „Wie die Iren Bayern finden“, war die Veranstaltung im Intercity-Hotel überschrieben, und O’Leary schwärmte denn auch von gemeinsamen Interessen: Bier, Jagd, Fußball und gutaussehende Frauen.
Das eigentliche Thema aber war ein anderes – der Erfolg nämlich, der Ryanair nun zu einer Ausweitung seines Flugangebots am Airport München-West veranlasst. Künftig geht es auch nach Bremen und Stockholm-Skavsta, wobei Letzteres, das muss dazugesagt werden, nicht der Flughafen der schwedischen Hauptstadt ist, sondern der von Nyköping 100 Kilometer südwestlich. Das ist freilich nicht ungewöhnlich für Ryanair. Auch der frischbenannte Flughafen München-West liegt in ähnlicher Entfernung von der namensgebenden Metropole: in Memmingen. Berichte, in dem Städtchen seien schon Touristen auf der Suche nach dem Hofbräuhaus angetroffen worden, wies O’Leary zurück. Derartiges werde gerne von Lufthansa und Flughafen München(- Nord) kolportiert. „Es wäre aber nicht neu, dass betrunkene Briten die Orientierung verlieren.“
Immerhin habe Ryanair gerade erst vor Gericht erstritten, dass die Lufthansa in ihren Publikationen nicht mehr über die geographische Großzügigkeit des streitbaren Iren lästern darf. Überhaupt, die Lufthansa: Starte doch glatt an einem Flughafen, an dem schon das Parken so teuer ist wie bei Ryanair der ganze Flug. Zudem koste das Durchschnittsticket 665 Prozent dessen, was bei O’Leary üblich ist. Dies lässt die Lufthansa jedoch nicht auf sich sitzen: Schließlich habe man, anders als die Iren, Interkontinentalstrecken sowie First- und Business- Class im Sortiment.
Das eigentliche Thema aber war ein anderes – der Erfolg nämlich, der Ryanair nun zu einer Ausweitung seines Flugangebots am Airport München-West veranlasst. Künftig geht es auch nach Bremen und Stockholm-Skavsta, wobei Letzteres, das muss dazugesagt werden, nicht der Flughafen der schwedischen Hauptstadt ist, sondern der von Nyköping 100 Kilometer südwestlich. Das ist freilich nicht ungewöhnlich für Ryanair. Auch der frischbenannte Flughafen München-West liegt in ähnlicher Entfernung von der namensgebenden Metropole: in Memmingen. Berichte, in dem Städtchen seien schon Touristen auf der Suche nach dem Hofbräuhaus angetroffen worden, wies O’Leary zurück. Derartiges werde gerne von Lufthansa und Flughafen München(- Nord) kolportiert. „Es wäre aber nicht neu, dass betrunkene Briten die Orientierung verlieren.“
Immerhin habe Ryanair gerade erst vor Gericht erstritten, dass die Lufthansa in ihren Publikationen nicht mehr über die geographische Großzügigkeit des streitbaren Iren lästern darf. Überhaupt, die Lufthansa: Starte doch glatt an einem Flughafen, an dem schon das Parken so teuer ist wie bei Ryanair der ganze Flug. Zudem koste das Durchschnittsticket 665 Prozent dessen, was bei O’Leary üblich ist. Dies lässt die Lufthansa jedoch nicht auf sich sitzen: Schließlich habe man, anders als die Iren, Interkontinentalstrecken sowie First- und Business- Class im Sortiment.







