Eine Großübung ist gestern auf dem Allgäu-Airport abgehalten worden. Am
Werk waren insgesamt rund 250 Beteiligte (Helfer, Beobachter,
Statisten). Beteiligt waren laut Airport das Technische Hilfswerk
(THW), die Johanniter, die Malteser sowie das Bayerische Rote Kreuz.
Folgende Feuerwehren waren vor Ort: Memmingerberg, Benningen, Memmingen
und Buxheim. Im Rahmen der Übung wurde folgender Notfall simuliert:
Eine Do 328 mit 30 Passagieren und drei Besatzungsmitgliedern startet
in Berlin. Dabei wird ein Fahrwerk-Schaden festgestellt. Sie fliegt
nach Memmingen, nach der Notlandung fängt die Maschine Feuer. Dies
wurde mittels eines Containers, der als Flugzeug-Attrappe diente,
nachgestellt. Die gewonnenen Erkenntnisse werden nun laut Airport
ausgewertet. Eine derartige Notfall-Übung sei vom Gesetzgeber alle zwei
Jahre auf jedem Flughafen vorgesehen. Der laufende Linienflugverkehr
sei von der Übung nicht beeinträchtigt worden.
Quelle: Memminger Zeitung vom 23. März 2009







