Nach einer langen Durststrecke ohne feste „Heimat“ nimmt der Auto- und Motorsportclub Memmingen (AMC) im ADAC im Frühjahr sein lang ersehntes Motorsportareal am Allgäu-Airport offiziell in Betrieb. Das gab Klubchef Alois Müller bei der Jahresversammlung bekannt.
Man habe nach der Fertigstellung des Areals, das eine Kartbahn, eine Supermoto-Strecke und einen Trialparcours aufweise, jetzt „ideale Trainings- und Wettkampfbedingungen“, so Müller. Das Gelände habe eine Größe von 3,8 Hektar. Der AMC habe es vom Allgäu-Airport „zu günstigen Konditionen angemietet“. Müller sagte, dass die Mitglieder mehr als 3500 freiwillige Arbeitsstunden erbracht hätten – allen voran Baggerführer Reinhold Müller, der allein 250 Stunden im Einsatz gewesen sei. „Es war schon immer unser großes Ziel, der Jugend optimale Bedingungen und Bewegungsräume auf einem eigenen Gelände zu bieten, jetzt befinden wir uns auf der Zielgeraden“, so Müller. Nach den letzten notwendigen Arbeiten werde das Areal, das südlich der Start- und Landebahn angelegt worden sei, im Mai mit einem Festakt offiziell eröffnet, gab Müller bekannt. Rund 50 Prozent der bislang benötigten 80000 Euro würden voraussichtlich vom ADAC erstattet. Der AMC Memmingen habe dort einen Antrag auf Sportstättenförderung eingereicht, erklärte der Vorsitzende.
Schatzmeister Dieter Frey berichtete von einer angewachsenen Mitgliederzahl, vor allem im Jugendbereich. Insgesamt gehörten dem AMC Memmingen nun 274 Mitglieder an. Frey führte den Zuwachs auf das neue Motorsportareal zurück.
Mit einem „aktiven Marketing und vielen motorsportlichen Veranstaltungen“ sei man zuversichtlich, dass man trotz der Ausgaben für die Pacht (12 000 Euro pro Jahr) gewinnbringend arbeiten könne, sagte der Schatzmeister.
Sportleiter Josef Högg berichtete von sieben aktiven Fahrern, deren Erfolge sich in der vergangenen Saison durchaus hätten sehen lassen können. Das 33. Grasbahnrennen des AMC im vergangenen Jahr mit 68 Fahrern in sechs Klassen habe zu den sportlichen Höhepunkten im Klubjahr gezählt, berichtete Högg.
Auf „endlich optimale Fahr- und Trainingsbedingungen“ freut sich jetzt Jugendleiter Willi Geist. 18 Jugendkartfahrer sind derzeit aktiv. Während man im Schwabenpokal wegen „mangelhafter Trainingsbedingungen nur den sechsten Platz belegt“ habe, habe man beim Winterpokal in der Halle Platz eins belegt, berichtete der Jugendleiter.
Quelle: Memminger Zeitung vom 11.03.2009
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Man habe nach der Fertigstellung des Areals, das eine Kartbahn, eine Supermoto-Strecke und einen Trialparcours aufweise, jetzt „ideale Trainings- und Wettkampfbedingungen“, so Müller. Das Gelände habe eine Größe von 3,8 Hektar. Der AMC habe es vom Allgäu-Airport „zu günstigen Konditionen angemietet“. Müller sagte, dass die Mitglieder mehr als 3500 freiwillige Arbeitsstunden erbracht hätten – allen voran Baggerführer Reinhold Müller, der allein 250 Stunden im Einsatz gewesen sei. „Es war schon immer unser großes Ziel, der Jugend optimale Bedingungen und Bewegungsräume auf einem eigenen Gelände zu bieten, jetzt befinden wir uns auf der Zielgeraden“, so Müller. Nach den letzten notwendigen Arbeiten werde das Areal, das südlich der Start- und Landebahn angelegt worden sei, im Mai mit einem Festakt offiziell eröffnet, gab Müller bekannt. Rund 50 Prozent der bislang benötigten 80000 Euro würden voraussichtlich vom ADAC erstattet. Der AMC Memmingen habe dort einen Antrag auf Sportstättenförderung eingereicht, erklärte der Vorsitzende.
Schatzmeister Dieter Frey berichtete von einer angewachsenen Mitgliederzahl, vor allem im Jugendbereich. Insgesamt gehörten dem AMC Memmingen nun 274 Mitglieder an. Frey führte den Zuwachs auf das neue Motorsportareal zurück.
Mit einem „aktiven Marketing und vielen motorsportlichen Veranstaltungen“ sei man zuversichtlich, dass man trotz der Ausgaben für die Pacht (12 000 Euro pro Jahr) gewinnbringend arbeiten könne, sagte der Schatzmeister.
Sportleiter Josef Högg berichtete von sieben aktiven Fahrern, deren Erfolge sich in der vergangenen Saison durchaus hätten sehen lassen können. Das 33. Grasbahnrennen des AMC im vergangenen Jahr mit 68 Fahrern in sechs Klassen habe zu den sportlichen Höhepunkten im Klubjahr gezählt, berichtete Högg.
Auf „endlich optimale Fahr- und Trainingsbedingungen“ freut sich jetzt Jugendleiter Willi Geist. 18 Jugendkartfahrer sind derzeit aktiv. Während man im Schwabenpokal wegen „mangelhafter Trainingsbedingungen nur den sechsten Platz belegt“ habe, habe man beim Winterpokal in der Halle Platz eins belegt, berichtete der Jugendleiter.
Quelle: Memminger Zeitung vom 11.03.2009
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