Nachdem die Stadt Kaufbeuren, wie berichtet Interesse hat, vorübergehend Fachhochschul-Standort zu werden, hat Landwirtschaftsminister Josef Miller nun auch Memmingen ins Spiel gebracht. Im Gebäude der Realschule will er die 200 bis 250 Studienplätze unterbringen, die die FH Herrsching aufgrund räumlicher Engpässe auslagern will. Eine Entscheidung soll bis Ende Oktober fallen. Laut Thomas Mirtsch, Vorsitzender des Jungen Blocks Memmingen, eignet sich auch das ehemalige Fliegerhorstgelände als FH-Campus. Gegenüber Kaufbeuren habe dieser Standort folgende Vorteile: Unterrichtsgebäude und Studentenwohnheim könnten auf dem gleichen Gelände angesiedelt werden, Sportanlagen seien vorhanden, der benachbarte Allgäu Airport und das Autobahnkreuz Memmingen garantierten eine gute Erreichbarkeit.
Quelle: Memminger Zeitung, 27. Oktober 2008
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