Schnell genug eingesetzt, rettet er Leben: Ein sogenannter Defibrillator beendet
durch gezielte Stromstöße bedrohliche Herzrhythmusstörungen wie Kammer- oder
Vorhofflimmern, die überraschend jeden treffen und ohne schnelle Hilfe tödlich
enden können. Daher stehen in vielen öffentlichen Gebäuden halbautomatische
medizinische Geräte bereit, die auch von Laienhelfern bedient werden können.
Jetzt gibt es auch am Allgäu Airport in Memmingen einen Defibrillator im
öffentlichen Bereich. Zu finden ist das Gerät, das mit einem Alarmsystem
verbunden ist, um schnellstmöglich geschulte Helfer herbeizurufen, neben dem neu
eingerichteten Erste-Hilfe-Raum in der Rotunde des Terminals. Es ist hinter
einer transparenten Abdeckung und optisch entsprechend gekennzeichnet. Die
Einrichtung ist einer großzügigen Spende des Lions Club Oberallgäu an den Lions
Club Memmingen zu verdanken, der diese für den Allgäu Airport verwendete. „Wir
freuen uns sehr darüber, dass wir nun für eventuelle Notfälle gerüstet sind und
verfügen auch über Personal, das mit einem Defibrillator umzugehen weiß“,
betonte Ralf Schmid , Sprecher der
Geschäftsführung des Allgäu Airport, bei der Übergabe durch die Präsidenten der
beiden Clubs, Thomas Lang und Dr. Eduard Wetzel.







