Memmingen. Wenn am Sonntag, 22. März,
rund um den Allgäu Airport Sirenen heulen und Feuerwehr- sowie Rettungsfahrzeuge
zum Flughafen eilen, ist keine akute Gefahr im Verzug. Es handelt sich vielmehr
um eine Notfall-Übung, wie sie gesetzlich alle zwei Jahre auf einem Flughafen
vorgesehen ist. Rund 200 Helfer der örtlichen Feuerwehren, der Rettungsdienste
sowie des Technischen Hilfswerks (THW) werden am Vormittag im Einsatz sein.
Gemäß Alarmplan des Landeskreises Unterallgäu trainieren sie für den Ernstfall.
Diese Übung erprobt nach den Statuten der International Civil Aviation
Organization (ICAO), einer Sonderorganisation der Vereinten
Nationen , die Standards für den zivilen Luftverkehr eingeführt hat, in bestimmten
Abständen das Zusammenspiel der Einsatzkräfte. Fachkundige Beobachter nehmen den
Einsatz kritisch unter die Lupe. Der laufende Linienflugverkehr ist von der
Übung nicht beeinträchtigt.
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