Memmingen Maximilian tritt von einem Fuß auf den
anderen. Immer wieder blickt der Siebenjährige zu dem weißen Sportflugzeug, das
hinter einer Absperrung steht. Um ihn herum tummeln sich die Menschen.
Insgesamt sind etwa 46 000 an diesem Wochenende bei den beiden Tagen der
offenen Tür des Allgäu Airports.
Für Maximilian aus Mindelheim ist es ein ganz besonderer Tag. „Ich bin noch nie geflogen“, erzählt der Bub. Doch das wird sich gleich ändern. „Ich fliege mit meinem Opa in diesem Flugzeug.“ Maximilian zeigt auf die Maschine hinter der Absperrung. Noch ein kurzer Sicherheits- Check, dann geht es auch schon gemeinsam mit Opa Egon zu dem kleinen Sportflugzeug. Die Rundflüge werden von der Sportfluggruppe Memmingen angeboten.
Oben am Himmel zeigt gerade Matthias Dolderer aus Tannheim bei Memmingen, der deutsche Meister im Motorkunstflug, sein Können. Die kleine Maschine wirbelt durch die Luft, überschlägt sich, trudelt langsam nach unten, um dann wieder mit röhrenden Motoren durchzustarten – bis sie fast in den Wolken verschwindet. „Wow, cool“, meint Maximilian, den Blick wie gebannt nach oben gerichtet. Der Siebenjährige ist beeindruckt. „Aber ich will so nicht fliegen“, sagt er lächelnd.
Doch dann wird es ernst für Maximilian: Alle sind angeschnallt und Pilot Michael Brandner startet die Maschine. Aus dem Funkgerät rauschen verzerrt Gesprächsfetzen. Der Tower erteilt die Genehmigung zur Landung oder Flieger fragen nach einer Starterlaubnis. „Das ist Flughafen-Sprache, das versteh’ ich nicht“, meint Maximilian.
Auch Pilot Brandner funkt mit dem Tower. Aber die Starterlaubnis lässt auf sich warten. Immer noch zeigen Kunstflieger ihre Formationen am Himmel und solange ist kein Starten möglich. „Wann sind die endlich fertig mit dem Rumturnen?“ Maximilian wird ungeduldig. Er will endlich gemeinsam mit seinem Opa das Unterallgäu von oben sehen. „Ich bin viel mit meinem Enkel unterwegs“, erzählt derweil Egon Groß. Der 72-Jährige begeistert sich genauso wie sein Enkel für Flugzeuge und Eisenbahnen. „Neulich waren wir zusammen auf Sizilien“, sagt Groß. Für ihn ist der Flug in einer kleinen Sportmaschine fast schon Routine. „Ich bin schon öfter mitgeflogen. Allerdings ist das schon eine Weile her.“
Dann geht es endlich los. Die weiße Sportmaschine brettert übers Rollfeld und hebt sanft ab. Maximilian schaut wie gebannt aus dem Fenster und ist plötzlich ganz still. Die vielen Menschen, die sich um die ausgestellten Flugzeuge drängen, wie scheinen wie kleine bunte Punkte bis sie schließlich ganz aus dem Blickfeld verschwinden. „Die Felder schauen aus wie Teppiche“, sagt Maximilian und Opa Egon zeigt auf eine Ansammlung von Häusern mit einem Kirchturm in der Mitte: „Das ist Babenhausen und weiter hinten liegt Mindelheim.“ Dann wird das kleine Flugzeug von einer Windböe erfasst und leicht durchgeschüttelt. „Das kribbelt im Bauch.“ Maximilian kneift die Augen zu und wartet bis es vorbei ist.
Der Pilot dreht noch ein paar Runden, fliegt über die Autobahn, über die Iller und das Memminger Stadtgebiet und landet dann schließlich wieder auf dem Rollfeld des Allgäu Airports. Mit einem Lächeln im Gesicht steigen Opa Egon und Maximilian aus der Maschine. Wie es ihnen gefallen hat? „Schön war’s.“
Für Maximilian aus Mindelheim ist es ein ganz besonderer Tag. „Ich bin noch nie geflogen“, erzählt der Bub. Doch das wird sich gleich ändern. „Ich fliege mit meinem Opa in diesem Flugzeug.“ Maximilian zeigt auf die Maschine hinter der Absperrung. Noch ein kurzer Sicherheits- Check, dann geht es auch schon gemeinsam mit Opa Egon zu dem kleinen Sportflugzeug. Die Rundflüge werden von der Sportfluggruppe Memmingen angeboten.
Oben am Himmel zeigt gerade Matthias Dolderer aus Tannheim bei Memmingen, der deutsche Meister im Motorkunstflug, sein Können. Die kleine Maschine wirbelt durch die Luft, überschlägt sich, trudelt langsam nach unten, um dann wieder mit röhrenden Motoren durchzustarten – bis sie fast in den Wolken verschwindet. „Wow, cool“, meint Maximilian, den Blick wie gebannt nach oben gerichtet. Der Siebenjährige ist beeindruckt. „Aber ich will so nicht fliegen“, sagt er lächelnd.
Doch dann wird es ernst für Maximilian: Alle sind angeschnallt und Pilot Michael Brandner startet die Maschine. Aus dem Funkgerät rauschen verzerrt Gesprächsfetzen. Der Tower erteilt die Genehmigung zur Landung oder Flieger fragen nach einer Starterlaubnis. „Das ist Flughafen-Sprache, das versteh’ ich nicht“, meint Maximilian.
Auch Pilot Brandner funkt mit dem Tower. Aber die Starterlaubnis lässt auf sich warten. Immer noch zeigen Kunstflieger ihre Formationen am Himmel und solange ist kein Starten möglich. „Wann sind die endlich fertig mit dem Rumturnen?“ Maximilian wird ungeduldig. Er will endlich gemeinsam mit seinem Opa das Unterallgäu von oben sehen. „Ich bin viel mit meinem Enkel unterwegs“, erzählt derweil Egon Groß. Der 72-Jährige begeistert sich genauso wie sein Enkel für Flugzeuge und Eisenbahnen. „Neulich waren wir zusammen auf Sizilien“, sagt Groß. Für ihn ist der Flug in einer kleinen Sportmaschine fast schon Routine. „Ich bin schon öfter mitgeflogen. Allerdings ist das schon eine Weile her.“
Dann geht es endlich los. Die weiße Sportmaschine brettert übers Rollfeld und hebt sanft ab. Maximilian schaut wie gebannt aus dem Fenster und ist plötzlich ganz still. Die vielen Menschen, die sich um die ausgestellten Flugzeuge drängen, wie scheinen wie kleine bunte Punkte bis sie schließlich ganz aus dem Blickfeld verschwinden. „Die Felder schauen aus wie Teppiche“, sagt Maximilian und Opa Egon zeigt auf eine Ansammlung von Häusern mit einem Kirchturm in der Mitte: „Das ist Babenhausen und weiter hinten liegt Mindelheim.“ Dann wird das kleine Flugzeug von einer Windböe erfasst und leicht durchgeschüttelt. „Das kribbelt im Bauch.“ Maximilian kneift die Augen zu und wartet bis es vorbei ist.
Der Pilot dreht noch ein paar Runden, fliegt über die Autobahn, über die Iller und das Memminger Stadtgebiet und landet dann schließlich wieder auf dem Rollfeld des Allgäu Airports. Mit einem Lächeln im Gesicht steigen Opa Egon und Maximilian aus der Maschine. Wie es ihnen gefallen hat? „Schön war’s.“







