Memmingerberg Als ob das Sommerloch den Verkehr
verschluckt hätte: Auf vielen Straßen im Unterallgäu ist es jetzt – in der
Ferienzeit – relativ ruhig. Umso reger, ja zum Teil sogar hektisch, geht es
dagegen am Allgäu Airport zu. Egal ob das Ziel die Türkei, Griechenland oder Spanien
ist – für viele beginnt der lang ersehnte Sommerurlaub in Memmingerberg.
Auf
dem Flughafen-Parkplatz findet man an diesem Montagnachmittag Autokennzeichen
aus ganz Deutschland. Neben Fahrzeugen mit MM für Memmingen und BC für Biberach
auch HH für Hamburg oder B für Berlin. Gleich kommt die Maschine aus Palma de
Mallorca. Gespannt erwarten Angehörige und Freunde die Urlauber aus Spanien. Einige
haben sogar Blumen, Plakate und andere Begrüßungsgeschenke mitgebracht.
Endlich
landet der Flieger. „Ich kann dich sehen“, spricht einer der Wartenden in sein
Handy und winkt seinem Bekannten, der gerade aus dem Flugzeug steigt. Gleich
nebenan drückt sich ein kleines Mädchen ganz fest an die Glasscheibe und zeigt
auf die Landebahn: „Schau mal, da ist ja Opa.“
Unmengen an Koffern, braun gebrannte Gesichter und T-Shirts mit dem Aufdruck „Mallorca 2008“ halten dann Einzug im Foyer.
Unter den 147 Passagieren ist auch Christine Braunmüller aus Kaufering. Sie war mit ihrer Familie zwei Wochen auf „der wunderschönen Insel“ und hat das wogende Meer und das sonnige Wetter genossen. Während ihr Mann das um die Ecke geparkte Auto holt – am Allgäu Airport sind die Wege kurz – nutzen sie und ihre zwei Töchter Isabell und Sonja die Zeit, um gemütlich die Beine hoch zu legen. Außer ihnen findet sonst aber so gut wie niemand Ruhe im Foyer. Einige eilen schnell zum bestellten Taxi, andere zum eigenen Wagen. Jetzt wollen viele nur noch heim.
Lebhaft und laut geht es am Allgäu Airport auch am nächsten Tag zu. Diesmal aber beim Einchecken. In der nächsten Stunde starten zwei Flüge nach Antalya in der Türkei und nach Neapel in Italien. Dem Abflug fiebern einige aufgeregt entgegen. Am Schalter stehen auch Oliver und Grit Spitz aus Memmingen mit ihren zwei kleinen Söhnen Vincent und Louis. Spitz hievt die Koffer auf das Gepäckband. Zwei davon sind über und über voll mit Aufklebern von verschiedenen Flügen und Reisen in die ganze Welt. „Aus der kinderlosen Zeit“, sagt Oliver Spitz.
Wie am Vortag drängen sich zahlreiche Neugierige am Fenster, darunter auch ein kleiner Junge. Fasziniert blickt der Kleine auf ein immer näher kommendes Flugzeug: „Boah, ist das groß.“ Im Warteraum zwischen Foyer und Landebahn sitzen die Fluggäste – in einer Ecke ein frisch verliebtes Paar, am Fenster eine Familie mit drei Kindern. Alle warten, dass das Boarding – das Einsteigen in das Flugzeug – beginnt. Gerade startet der Flieger nach Neapel. Langsam hebt der große Vogel gen Süden ab. Dann heißt es auch für Familie Spitz und alle anderen Fluggäste, die nach Antalya aufbrechen: „Bitte begeben Sie sich an Gate zwei, das Boarding beginnt“.
Unmengen an Koffern, braun gebrannte Gesichter und T-Shirts mit dem Aufdruck „Mallorca 2008“ halten dann Einzug im Foyer.
Unter den 147 Passagieren ist auch Christine Braunmüller aus Kaufering. Sie war mit ihrer Familie zwei Wochen auf „der wunderschönen Insel“ und hat das wogende Meer und das sonnige Wetter genossen. Während ihr Mann das um die Ecke geparkte Auto holt – am Allgäu Airport sind die Wege kurz – nutzen sie und ihre zwei Töchter Isabell und Sonja die Zeit, um gemütlich die Beine hoch zu legen. Außer ihnen findet sonst aber so gut wie niemand Ruhe im Foyer. Einige eilen schnell zum bestellten Taxi, andere zum eigenen Wagen. Jetzt wollen viele nur noch heim.
Lebhaft und laut geht es am Allgäu Airport auch am nächsten Tag zu. Diesmal aber beim Einchecken. In der nächsten Stunde starten zwei Flüge nach Antalya in der Türkei und nach Neapel in Italien. Dem Abflug fiebern einige aufgeregt entgegen. Am Schalter stehen auch Oliver und Grit Spitz aus Memmingen mit ihren zwei kleinen Söhnen Vincent und Louis. Spitz hievt die Koffer auf das Gepäckband. Zwei davon sind über und über voll mit Aufklebern von verschiedenen Flügen und Reisen in die ganze Welt. „Aus der kinderlosen Zeit“, sagt Oliver Spitz.
Wie am Vortag drängen sich zahlreiche Neugierige am Fenster, darunter auch ein kleiner Junge. Fasziniert blickt der Kleine auf ein immer näher kommendes Flugzeug: „Boah, ist das groß.“ Im Warteraum zwischen Foyer und Landebahn sitzen die Fluggäste – in einer Ecke ein frisch verliebtes Paar, am Fenster eine Familie mit drei Kindern. Alle warten, dass das Boarding – das Einsteigen in das Flugzeug – beginnt. Gerade startet der Flieger nach Neapel. Langsam hebt der große Vogel gen Süden ab. Dann heißt es auch für Familie Spitz und alle anderen Fluggäste, die nach Antalya aufbrechen: „Bitte begeben Sie sich an Gate zwei, das Boarding beginnt“.







