MEMMINGEN. Der Markusplatz in Venedig und der Funkturm in Berlin, der Hamburger Hafen und Mallorcas Strände haben eines gemeinsam. Seit Donnerstag (28.6.07) sind sie dem Allgäu ein Stück näher gerückt. Und umgekehrt liegen nun die Königsschlösser und das Legoland, die Allgäuer und Tiroler Alpen mit ihren Ski- und Wandergebieten gerade mal eine Flugstunde von Hamburg und Berlin entfernt. Möglich macht dies der Allgäu Airport Memmingen, der am Donnerstag pünktlich seinen Linienflugverkehr mit der Fluglinie TUIfly aufgenommen hat.
Schon im Morgengrauen herrschte Aufbruchstimmung im neuen Passagierterminal, das in den letzten Wochen auf dem Gelände des ehemaligen Militärflughafens entstanden ist. Um 6.35 Uhr stand nämlich der erste Flug nach Berlin auf dem Programm. An Bord der Boeing 737-300 waren neben Allgäuer Touristikern auch etliche jener mittelständischen Unternehmer, die es im Jahr 2002 gewagt haben, Neuland zu betreten. Sie gehörten zu den ersten privaten Gesellschaftern, die dem von Schließung bedrohten Bundeswehr-Flugplatz eine zivile Nutzung und somit eine neue Zukunft in Aussicht stellten. Ihr Wagemut hat sich gelohnt. Fünf Jahre später sind sie mit an Bord, als Flug X3 450 in die Bundeshauptstadt startet.
Drei Stunden später erklingen auf dem Flugfeld ungewohnte Töne. Die Musikkapelle Engetried begrüßt die ersten Gäste, die auf dem Allgäu Airport mit TUIfly landen. Zum illustren Begrüßungskomitee zählen unter anderem TUIfly-Geschäftsführer Helmut Mokosch, Memmingens Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger, Allgäu-Marketing Geschäftsführer Bernhard Joachim und der Hausherr, Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. Joachim und Schmid heißen die Gäste herzlich willkommen und laden zu einer bayerischen Brotzeit ein. Bereits um 10.10 Uhr startet die Maschine wieder Richtung Venedig. An diesem Tag stehen noch weitere Flüge nach Hamburg und Berlin auf dem Programm.
Für Ralf Schmid und sein Team gehen damit hektische Wochen zu Ende. In einer anschließenden Pressekonferenz lobt Schmid alle am Umbau des Terminals Beteiligten für ihr Engagement und ihren Einsatz. „Der Endspurt ist immer anstrengend, aber er hat sich gelohnt,“ betont Schmid, der an diesem Premierentag auch ausdrücklich den Verantwortlichen von TUIfly dankt, die ihr Engagement in Memmingen als langfristig betrachten und bereits angekündigt haben, Ende Oktober eine zweite Maschine in Memmingen zu stationieren. Sie steuert dann die Ziele Köln, Rom, Gran Canaria und Fuerteventura an. Schmid: „Mit diesem verlässlichen Partner blicken wir heute optimistisch in die neue Zukunft des Allgäu Airport, auf dem seit nunmehr 70 Jahren geflogen wird.“ Der Flughafen werde, so der Geschäftsführer, nicht zuletzt aufgrund der günstigen Parkmöglichkeiten, der guten Erreichbarkeit und der attraktiven Flugziele erfolgreich durchstarten.
Langfristig wird Schwabens neuer Verkehrsflughafen zur Drehscheibe für Urlauber und Städtereisende aus der Region, für Geschäftsreisende und für Gäste, die das Allgäu und das angrenzende Österreich besuchen. Dass die Gästezahlen zu Anfang einen Überhang des sogenannten Outgoing-Verkehrs aufweisen, sei völlig normal, unterstreicht Schmid. „Neue Gästeschichten und neue Märkte für das Allgäu zu erobern,“ so Schmid, „erfordert längere Vorlaufzeiten.“ Auf neuen Märkten wie England und Skandinavien können nun jedoch Allgäuer Touristiker jederzeit mit dem Argument auftreten, einen attraktiven Verkehrsflughafen mit kurzen Transfers anbieten zu können. „Die Infrastruktur hat sich somit entscheidend verbessert.“
Bisher wurden am Allgäu Airport rund zehn Mio. Euro investiert. Insgesamt sind Investitionen von 20 Mio. Euro geplant, an denen sich der Freistaat Bayern mit 7,3 Mio. Euro beteiligt. Das neue Passagierterminal ist weitgehend fertiggestellt, letzte Arbeiten im Außenbereich erfolgen in den nächsten Wochen. Das Parken ist nun ab dem ersten Flugtag 100 Tage kostenfrei, danach werden günstige Tarife erhoben. Transfers zum Garantiepreis von 19,99 Euro, z. B. vom Flughafen ins Hotel, bietet die Firma Transferbus.de an. Sie kümmert sich auch um den Transport am Zielflughafen – selbst kurzfristig beim Abflug in Memmingen buchbar.
Schon im Morgengrauen herrschte Aufbruchstimmung im neuen Passagierterminal, das in den letzten Wochen auf dem Gelände des ehemaligen Militärflughafens entstanden ist. Um 6.35 Uhr stand nämlich der erste Flug nach Berlin auf dem Programm. An Bord der Boeing 737-300 waren neben Allgäuer Touristikern auch etliche jener mittelständischen Unternehmer, die es im Jahr 2002 gewagt haben, Neuland zu betreten. Sie gehörten zu den ersten privaten Gesellschaftern, die dem von Schließung bedrohten Bundeswehr-Flugplatz eine zivile Nutzung und somit eine neue Zukunft in Aussicht stellten. Ihr Wagemut hat sich gelohnt. Fünf Jahre später sind sie mit an Bord, als Flug X3 450 in die Bundeshauptstadt startet.
Drei Stunden später erklingen auf dem Flugfeld ungewohnte Töne. Die Musikkapelle Engetried begrüßt die ersten Gäste, die auf dem Allgäu Airport mit TUIfly landen. Zum illustren Begrüßungskomitee zählen unter anderem TUIfly-Geschäftsführer Helmut Mokosch, Memmingens Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger, Allgäu-Marketing Geschäftsführer Bernhard Joachim und der Hausherr, Allgäu Airport Geschäftsführer Ralf Schmid. Joachim und Schmid heißen die Gäste herzlich willkommen und laden zu einer bayerischen Brotzeit ein. Bereits um 10.10 Uhr startet die Maschine wieder Richtung Venedig. An diesem Tag stehen noch weitere Flüge nach Hamburg und Berlin auf dem Programm.
Für Ralf Schmid und sein Team gehen damit hektische Wochen zu Ende. In einer anschließenden Pressekonferenz lobt Schmid alle am Umbau des Terminals Beteiligten für ihr Engagement und ihren Einsatz. „Der Endspurt ist immer anstrengend, aber er hat sich gelohnt,“ betont Schmid, der an diesem Premierentag auch ausdrücklich den Verantwortlichen von TUIfly dankt, die ihr Engagement in Memmingen als langfristig betrachten und bereits angekündigt haben, Ende Oktober eine zweite Maschine in Memmingen zu stationieren. Sie steuert dann die Ziele Köln, Rom, Gran Canaria und Fuerteventura an. Schmid: „Mit diesem verlässlichen Partner blicken wir heute optimistisch in die neue Zukunft des Allgäu Airport, auf dem seit nunmehr 70 Jahren geflogen wird.“ Der Flughafen werde, so der Geschäftsführer, nicht zuletzt aufgrund der günstigen Parkmöglichkeiten, der guten Erreichbarkeit und der attraktiven Flugziele erfolgreich durchstarten.
Langfristig wird Schwabens neuer Verkehrsflughafen zur Drehscheibe für Urlauber und Städtereisende aus der Region, für Geschäftsreisende und für Gäste, die das Allgäu und das angrenzende Österreich besuchen. Dass die Gästezahlen zu Anfang einen Überhang des sogenannten Outgoing-Verkehrs aufweisen, sei völlig normal, unterstreicht Schmid. „Neue Gästeschichten und neue Märkte für das Allgäu zu erobern,“ so Schmid, „erfordert längere Vorlaufzeiten.“ Auf neuen Märkten wie England und Skandinavien können nun jedoch Allgäuer Touristiker jederzeit mit dem Argument auftreten, einen attraktiven Verkehrsflughafen mit kurzen Transfers anbieten zu können. „Die Infrastruktur hat sich somit entscheidend verbessert.“
Bisher wurden am Allgäu Airport rund zehn Mio. Euro investiert. Insgesamt sind Investitionen von 20 Mio. Euro geplant, an denen sich der Freistaat Bayern mit 7,3 Mio. Euro beteiligt. Das neue Passagierterminal ist weitgehend fertiggestellt, letzte Arbeiten im Außenbereich erfolgen in den nächsten Wochen. Das Parken ist nun ab dem ersten Flugtag 100 Tage kostenfrei, danach werden günstige Tarife erhoben. Transfers zum Garantiepreis von 19,99 Euro, z. B. vom Flughafen ins Hotel, bietet die Firma Transferbus.de an. Sie kümmert sich auch um den Transport am Zielflughafen – selbst kurzfristig beim Abflug in Memmingen buchbar.
ABDRUCK HONORARFREI – BELEG ERBETEN
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