„Jerusalem des Nordens“ - seit dem Mittelalter wird Kiew, die Haupt- und größte Stadt der Ukraine, von vielen bezeichnet. Der Grund: Die große Anzahl von Klöstern und Kirchen sowie die Bedeutung für die orthodoxe Christenheit. Kiew liegt am bis hierhin für kleinere Seeschiffe befahrbaren Dnepr und zählt rund 2,7 Millionen Einwohner. Die Universität wurde 1834 gegründet. Außerdem gibt es 99 Hochschulen, 25 Museen, ein Planetarium, Theater, botanische und zoologische Gärten. Obendrein wird Kiew aufgrund seiner geschichtlichen Rolle als Mutter aller russischen Städte bezeichnet. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs erhielt Kiew die Auszeichnung einer Heldenstadt.
Zu den touristischen Glanzpunkten zählt unter anderem die Sophienkriche – seit 1990 Unesco-Weltkulturerbe. Die Kathedrale wurde als fünfschiffige Kreuzkirche nach byzantinischem Vorbild – insbesondere die Hagia Sophia in Istanbul stand Pate – errichtet. Sie war Mittelpunkt des religiösen, kulturellen und politischen Lebens. Hier fanden Thronbesteigungen der Fürsten statt, wurden Staatsgäste empfangen und tagte die Kiewer Volkskammer. Am Westufer des Dnepr liegen die Kiewer Höhlenkloster mit Kirchen, Klöstern, Museen und Mönchshöhlen mit Mumien.








